

Dieser Harry-Styles-Film spaltet seine Fans und Kritiker
Harry Styles (32) macht derzeit nicht mit neuer Musik von sich reden, sondern mit einer Rolle vor der Kamera: Sein Psychothriller "Don't Worry Darling" taucht aktuell in den Netflix-Charts auf und entwickelt sich dort zum überraschenden Streamingerfolg. Nach seiner Veröffentlichung sorgte der Film allerdings für reichlich Diskussionen. Das 123-minütige Werk von Regisseurin Olivia Wilde (42) stieß sowohl bei der Fachpresse als auch beim Publikum auf geteilte Reaktionen. Auf Rotten Tomatoes kommt der Streifen bei den Kritikern auf magere 38 Prozent – das Publikum zeigt sich mit 74 Prozent Zustimmung deutlich wohlwollender. Die Reaktionen reichen von klarer Ablehnung bis hin zu regelrechter Begeisterung. "Das ist einfach umwerfend. Tolle Wendung, tolles Ende, einfach alles toll. Ich liebe, liebe, liebe diesen Film", schwärmt ein Zuschauer auf der Bewertungsplattform. Andere können dem Werk dagegen überhaupt nichts abgewinnen.
Inhaltlich spielt Harry Jack Chambers, der mit seiner Ehefrau Alice – verkörpert von Florence Pugh (30) – in der abgeschotteten Wüstensiedlung Victory lebt. Doch hinter der perfekten Vorstadtwelt im Stil der 1950er-Jahre lauern Kontrolle, Manipulation und ein festgefügtes Rollenverständnis. Während die Männer täglich ihrer geheimnisvollen Arbeit nachgehen, dreht sich das Leben der Frauen um Haushalt, gesellschaftliche Verpflichtungen und gemeinsame Partys. Als Alice zunehmend verstörende Ereignisse und Visionen erlebt, wächst ihr Misstrauen. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt sie schließlich auf ein dunkles Geheimnis, das ihre gesamte Lebenswelt infrage stellt. Genau an dieser Umsetzung scheiden sich die Geister. "Diese plump und frauenfeindlich anmutende Version von 'Get Out' mit all ihren atemberaubenden Szenen ergibt insgesamt nicht die Summe ihrer Teile", heißt es auf Rotten Tomatoes. Ein anderer Kommentar dort betont, der Film verlange volle Konzentration: "Ein toller Film, wenn man genau hinschaut. Auf keinen Fall etwas, das man einfach im Hintergrund laufen lassen kann."
Das Drehbuch stammt von Katie Silberman und basiert auf einer Geschichte von ihr sowie Carey Van Dyke und Shane Van Dyke. Neben Harry und Florence gehören unter anderem Chris Pine (46) und Olivia Wilde zur Besetzung. Für Harry Styles und Olivia Wilde war das gemeinsame Projekt allerdings nicht nur beruflicher Natur: Die beiden führten während dieser Zeit auch eine Beziehung, die später zerbrach. Jahre nach der Trennung sprach Wilde gegenüber Daily Mail darüber, wie belastend das öffentliche Interesse an ihrem Liebes-Aus für sie gewesen sei. Besonders schwer habe sie die Tatsache empfunden, eine ohnehin schmerzhafte Zeit unter den Augen der Welt durchstehen zu müssen. Die damalige Verbindung zwischen dem Hauptdarsteller und der Regisseurin sorgte seinerzeit für zusätzliche Aufmerksamkeit rund um den ohnehin kontrovers aufgenommenen Thriller. Mit dem aktuellen Netflix-Erfolg rückt nun wieder die Produktion selbst in den Mittelpunkt.
























