Florence Pugh drehte diesen Horrorfilm nur aus Geldnot

Florence Pugh drehte diesen Horrorfilm nur aus Geldnot

- Hannah Kändler
Lesezeit: 3 min
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Florence Pugh (30) hat sich längst in Hollywood etabliert und war bereits Teil großer Filmproduktionen. Doch ein Projekt aus ihrer Vergangenheit würde die Schauspielerin heute offenbar am liebsten aus ihrer Filmografie verbannen: der Netflix-Horrorfilm "Malevolent – Und das Böse existiert doch" aus dem Jahr 2018. Regie bei dem Film führte Olaf de Fleur Johannesson. Wie Moviepilot unter Berufung auf Comic Book Movie berichtet, sagte Florence damals vor allem aus einem Grund zu: Sie brauchte schlichtweg das Honorar. "Das ist wahrscheinlich der einzige Film, den ich lieber nie gedreht hätte. Ich glaube, jeder hat so einen Film", erklärte sie rückblickend. Und weiter: "Ich glaube, es war einfach ein Film, den ich gedreht habe, weil ich jünger war und ich brauchte das Geld." Ein Satz, der verdeutlicht, wie unterschiedlich die Voraussetzungen für die Britin zu Beginn ihrer Karriere noch waren.

Zunächst sei die Schauspielerin davon ausgegangen, eine gute Erfahrung zu machen – doch schon die Ankunft am Set habe sie ernüchtert. "Und ich dachte mir: 'Na ja, das ist natürlich toll.' Und dann kam ich dort an, und es war gar nicht toll", schilderte sie laut Moviepilot. Was genau während der Dreharbeiten vorfiel, ließ Florence allerdings offen. Welche konkreten Vorfälle sie dabei meinte oder wer daran beteiligt war, ließ sie ebenfalls offen. In "Malevolent – Und das Böse existiert doch" ist sie als Betrügerin Angela zu sehen, die gemeinsam mit ihrem Bruder Jackson, gespielt von Ben Lloyd-Hughes, gegen Geld vermeintliche Geisteraustreibungen inszeniert. Als Angela jedoch plötzlich tatsächlich mit übernatürlichen Erscheinungen konfrontiert wird, gerät das vermeintliche Spiel außer Kontrolle. Auch bei Kritikern und Zuschauern kam der Streifen nur mäßig an: Auf Rotten Tomatoes erreichte der Film nur 54 Prozent, während die Moviepilot-Community 4,4 Punkte vergab.

Für Florence blieb der Horrorfilm letztlich nur eine frühe Station auf dem Weg nach oben. Kurz darauf gelang ihr mit "Midsommar" der internationale Durchbruch, es folgten Rollen in Produktionen wie "Black Widow", "Oppenheimer" und "Thunderbolts*". Heute gehört sie zu den gefragtesten Schauspielerinnen ihrer Generation und kann bei der Wahl ihrer Projekte deutlich wählerischer vorgehen als noch zu Beginn ihrer Karriere. Finanzielle Überlegungen spielen bei der Entscheidung für ein Drehbuch längst nicht mehr dieselbe Rolle. In der Rolle der Yelena Belova soll sie in "Avengers: Doomsday" auf die Leinwand zurückkehren. Außerdem ist sie in der Netflix-Adaption "East of Eden" zu sehen, wie Moviepilot berichtet. Der Horrorfilm, den sie einst nur des Geldes wegen drehte, ist damit endgültig zu einer Fußnote in ihrer Filmografie geworden.

Florence Pugh auf dem Roten Teppich 2025
Getty Images
Florence Pugh auf dem Roten Teppich 2025
Florence Pugh bei den Oscars 2024
Getty Images
Florence Pugh bei den Oscars 2024
Florence Pugh im September 2024
Getty Images
Florence Pugh im September 2024
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