Royaler Bruderstreit: Wie ehren die Prinzen Dianas Andenken?
Am 31. August 2027 liegt der Tod von Prinzessin Diana (†36) 30 Jahre zurück – und dies könnte den royalen Bruderzwist weiter antreiben, statt dass die Brüder endlich einen versöhnlicheren Kurs einschlagen. Prinz William (44) steht dabei vor einer ganz persönlichen Entscheidung. Wie die Daily Mail berichtet, plant Prinz Harry (42) anlässlich des Gedenkens an seine Mutter eine eigene TV-Hommage. Der Thronfolger dagegen könnte einen anderen Weg wählen, um Dianas Vermächtnis zu würdigen. Im Raum steht ein Versprechen, das William seiner Mutter vermeintlich ein Jahr vor ihrem Tod gegeben haben soll: Als künftiger König wolle er ihr eines Tages die Würdigung "Königliche Hoheit" zurückgeben. Diese Darstellung stammt laut der Daily Mail aus dem Buch "Swan Song" von Dianas Bruder Charles Spencer (62). Ob William überhaupt öffentlich auf Harrys eventuelles Filmprojekt reagiert, ist bislang nicht bekannt.
Harry soll sich bereits mit Freunden und Verwandten seiner Mutter über mögliche Beiträge zu einer Dokumentation ausgetauscht haben – auch Dianas Bruder sei angefragt worden. Eine Person aus dem Umfeld des Herzogs von Sussex erklärte gegenüber der Daily Mail: "Der Herzog hat mehrere mögliche Projekte besprochen, um den 30. Jahrestag des Todes seiner Mutter Diana, Prinzessin von Wales, zu begehen. Nichts ist endgültig beschlossen oder bestätigt." Dabei hatte William 2017 mit Harry nach einer Premiere eines gemeinsam beauftragten Films angekündigt, sich künftig zurückzuhalten: "Wir werden das nicht noch einmal machen. Wir werden nicht noch einmal so offen oder öffentlich über sie sprechen." Laut einem langjährigen Bekannten möchte der Thronfolger sein Wort nicht brechen. Gleichzeitig sei ihm bewusst, dass Harry die öffentliche Erzählung über das Andenken Dianas andernfalls weitgehend allein prägen könnte. Dianas Titel "Königliche Hoheit" war ihr nach der Scheidung von König Charles III. (77) entzogen worden. Nach dem Tod der Prinzessin soll Queen Elizabeth II. (†96) angeboten haben, ihn für den Grabstein wiederherzustellen – Charles Spencer habe das abgelehnt.
In dem Film "Diana, unsere Mutter: Ihr Leben und Vermächtnis" aus 2017 zum 20. Todestag ihrer Mutter traten sie noch gemeinsam auf und sprachen dabei offen über Trauer, Verlust und Kindheitserinnerungen. Für 2027 gilt eine erneute Zusammenarbeit angesichts ihres stark zerrütteten Verhältnisses laut der Daily Mail als nahezu ausgeschlossen. Als Diana 1997 bei einem Autounfall in Paris starb, war Harry gerade einmal zwölf und William 15 Jahre alt. Heute knüpft Harry unter anderem mit seinem Engagement gegen Landminen sowie für HIV- und AIDS-Hilfe an die Anliegen seiner Mutter an. Wie groß Dianas Einfluss aus seiner Sicht bis heute ist, unterstrich zuletzt ihr früherer Butler Paul Burrell (68). Gegenüber Bild vertrat er die umstrittene These, Harry hätte Meghan nicht geheiratet, wenn seine Mutter noch leben würde.

























