Mit 70 Vater sein: Matthias Reim spricht über seine Angst
Matthias Reim (68) hat offen über die Sorge gesprochen, die ihn als später Vater begleitet. In der Talkshow SWR4 Assenheimers Promitalk verriet der Sänger, dass er beim Anblick seiner vierjährigen Tochter Zoe immer wieder darüber nachdenkt, wie viele gemeinsame Jahre ihm überhaupt noch bleiben. Besonders die Vorstellung, bedeutende Momente im Leben seiner Liebsten irgendwann nicht mehr miterleben zu können, beschäftigt ihn. Nächstes Jahr feiert der Musiker selbst seinen 70. Geburtstag. Wie sehr ihn dieser Gedanke innerlich bewegt, brachte er in der Sendung mit eindringlichen Worten zum Ausdruck: "Wenn ich meine kleine Vierjährige angucke, für sie bin ich das Allergrößte auf der Welt." Weiter sagte er: "Und ich denke mir: 'Ich werde 70. Schaffen wir noch 20 Jahre? Dann sehe ich sie wenigstens irgendwie ihr Studium fertig machen. Oder bin ich dann schon weg?'" Besonders die Vorstellung, bei Zoes Studienabschluss womöglich nicht mehr dabei zu sein, beschäftigt ihn sehr, wie Oe24 berichtet.
Trotz der engen Bindung zu seiner jüngsten Tochter wird sich der Schlagerstar immer wieder des großen Altersunterschieds bewusst. Vor allem der Gedanke, Zoe möglicherweise nicht so lange begleiten zu können, wie er es sich wünscht, beschäftigt ihn sichtlich. "Das sind Gedanken, die mag ich nicht", gab er im Gespräch in der Sendung SWR4 Assenheimers Promitalk zu. Gleichzeitig machte Matthias deutlich, dass man sich dieser Realität stellen müsse. Wer sich in einem fortgeschrittenen Lebensabschnitt noch einmal für Nachwuchs entscheide, müsse das damit verbundene Risiko bewusst tragen. Im Alltag steht für den Sänger jedoch die Freude über das gemeinsame Familienleben mit Zoe und seiner Ehefrau Christin Stark (36) im Vordergrund. Umso bewusster möchte er die gemeinsame Zeit genießen und seiner Tochter möglichst viele schöne und unbeschwerte Erinnerungen schenken, von denen sie auch später noch zehren kann.
Zoe wurde 2022 geboren und ist die gemeinsame Tochter von Matthias und der Schlagersängerin Christin. Für den Musiker erfüllte sich damit im späteren Lebensabschnitt noch einmal ein ganz besonderes Familienglück. Wie tief ihn die Geburt seiner Tochter bewegte, erzählte er bei Giovanni Zarrella (48) in dessen Show. Schon als er Zoe im Krankenhaus zum ersten Mal in den Armen hielt, kam ihm demnach die Idee zu einem ganz persönlichen Lied für sie. Aus diesem Moment entstand der Song "Willkommen in meiner Zukunft", den er seiner Jüngsten widmete. Das Stück verbindet seine Freude über Zoe mit dem Thema, das ihn offenbar bis heute begleitet: der gemeinsamen Zukunft von Vater und Tochter.

























