"The Masked Singer" stürzt auf historischen Tiefpunkt

"The Masked Singer" stürzt auf historischen Tiefpunkt

- Marina Birner
Lesezeit: 2 min
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Für The Masked Singer hagelt es die schlechtesten Zahlen der Sendungsgeschichte: Die dritte Folge der 13. Staffel lockte am Mittwochabend nur noch 160.000 Menschen in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen vor die Bildschirme. Wie DWDL berichtet, ist das der niedrigste Wert, den die von Matthias Opdenhövel (56) moderierte ProSieben-Show jemals verbucht hat. Der Marktanteil in dieser Altersgruppe lag bei mageren 5,7 Prozent. Ausgerechnet in einer Staffel, für die der Sender sein über Jahre etabliertes Konzept grundlegend verändert hat, fallen die Quoten besonders niedrig aus. Die aktuellen Folgen werden nicht mehr wie bislang live ausgestrahlt, sondern bereits im Vorfeld aufgezeichnet. Ob genau diese Umstellung den Absturz ausgelöst hat, lässt sich anhand der reinen Zahlen allerdings nicht beweisen.

Etwas freundlicher fällt der Blick auf die Gesamtreichweite aus: Insgesamt schalteten 890.000 Zuschauer zuletzt ein. Damit legte die Musikshow im Vergleich zur Vorwoche sogar leicht zu – während sie in der besonders wichtigen jüngeren Zielgruppe gleichzeitig einen Negativrekord aufstellte. Das Format ist seit 2019 bei ProSieben zu sehen und zog besonders in seinen ersten Jahren ein großes Publikum an. Mit der Zeit gingen die Zuschauerzahlen jedoch zurück, und der aktuelle Tiefstwert setzt diese Entwicklung fort. Durch das neue Konzept fällt zudem ein Reiz weg, der früher zum Rätselspaß gehörte: Wer zu Hause mitfieberte, konnte parallel checken, ob ein verdächtiger Promi gerade in den sozialen Netzwerken unterwegs war.

Die Aufzeichnung ist aber nicht die einzige Neuerung. Die Show wechselte vom Samstagabend auf den Mittwoch, auch das Voting wurde umgekrempelt: Nicht mehr das Publikum vor den Fernsehern, sondern die Studiocrew und die Gäste im Saal bestimmen, welche Maske fallen muss. Schon zum Staffelauftakt ging es dadurch rasant zu – bereits nach rund 75 Minuten mussten sich zwei Promis zu erkennen geben. Hinter Emily Wau steckte Tanzprofi Isabel Edvardsson (44), unter dem Kostüm von Bubble verbarg sich Schlagersänger Ben Zucker (43). Selbst Gastjuror Alec Völkel (54) von The BossHoss zeigte sich von den schnellen Enthüllungen irritiert. Die 13. Staffel weicht damit in mehreren wesentlichen Aspekten von der bisherigen Live-Version ab, in der das Publikum zu Hause direkt Einfluss auf die Entscheidungen nehmen konnte.

Drei neue Kostüme bei "The Masked Singer" Bubble, Erdbär und Emily Wau posieren mit Moderator Matthias Opdenhövel, Bild: Joyn/Marc Rehbeck
Joyn/Marc Rehbeck
Drei neue Kostüme bei "The Masked Singer" Bubble, Erdbär und Emily Wau posieren mit Moderator Matthias Opdenhövel, Bild: Joyn/Marc Rehbeck
Isabel Edvardsson als Teilnehmerin bei "The Masked Singer"
Joyn/Willi Weber
Isabel Edvardsson als Teilnehmerin bei "The Masked Singer"
Alec Völkel, Sänger
Timur Emek / Freier Fotograf
Alec Völkel, Sänger
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