Josh Hartnett: Darum sehen Kinder seine Filme nicht
Josh Hartnett (48) steht seit fast 30 Jahren vor der Kamera – doch seine vier Kinder haben davon noch nichts mitbekommen. Wie der Schauspieler jetzt bei der New Yorker Premiere seines neuen Thrillers "Verity" gegenüber E! News verriet, hat sein Nachwuchs bis heute keinen einzigen seiner Filme gesehen. Dahinter steckt eine bewusste Entscheidung, die er gemeinsam mit seiner Frau Tamsin Egerton (37) getroffen hat. "Meine Kinder haben mich noch nie in irgendetwas gesehen. Mir gefällt das so. Ich denke, das ist gesund", erklärte er in dem exklusiven Interview. Hartnetts vier Kinder sind zwischen zwei und elf Jahre alt, ihre Namen haben er und seine Frau bislang bewusst nicht öffentlich gemacht. Hinzu kommt, dass viele seiner Rollen und Filme seiner Einschätzung nach ohnehin nicht für ein junges Publikum geeignet sind. In seinem aktuellen Thriller "Verity" ist Josh Hartnett an der Seite von Anne Hathaway (43) und Dakota Johnson (36) zu sehen.
Dass ihr Vater ein bekanntes Gesicht ist, bekommen die Kinder trotzdem hin und wieder mit. Einige ihrer Freunde kennen den "Pearl Harbor"-Darsteller durchaus aus Filmen – sein eigener Nachwuchs zeigt bislang aber wenig Interesse an seinem Beruf. "Für sie ist es: 'Das ist Papas Arbeit.' Aber sie leben einfach ihr Leben und sind mit ihren eigenen Sachen glücklich", schilderte Josh gegenüber E! News. Im Mittelpunkt stehen zu Hause die Projekte der Kinder, nicht die Filmrollen des Vaters. "Sie wollen mir zeigen, was sie machen. Das ist es, was ich mache", beschrieb der Schauspieler den Alltag in seiner Familie. Zu Hause ist Hartnett für seine vier Kinder vor allem eines: Papa – und nicht der Hollywoodstar, den Millionen Menschen aus dem Kino kennen. Dass sie sich irgendwann für seine Filme interessieren und ihn auf der Leinwand sehen möchten, kann er sich durchaus vorstellen. Vorerst scheint dieser Zeitpunkt allerdings noch nicht gekommen zu sein.
Gemeinsam mit Tamsin und den vier Kindern hat Josh Hartnett sein Zuhause auf dem englischen Land gefunden. Bewusst hält die Familie Abstand zum Hollywood-Trubel, damit dessen Einfluss auf ihr Privatleben möglichst gering bleibt. Auch beruflich achtet der Schauspieler darauf, eine klare Trennung zu ziehen: Besonders düstere oder emotional intensive Rollen sollen nicht über den Dreh hinaus in seinen Alltag hineinreichen. Mit wachsender Berufserfahrung habe er Techniken entwickelt, um belastende Szenen direkt am Set zurückzulassen – auch wenn einzelne Momente länger nachwirkten. Geholfen habe ihm dabei vor allem die Verantwortung als Vater. "Wenn man viele Kinder hat, kann man es nicht mit nach Hause bringen. Das geht nicht. Also musste ich lernen, es nicht zu tun", erklärte er im Gespräch mit E! News.



























