Gericht: Halle Berrys Nachrichten über Sohn veröffentlicht

Gericht: Halle Berrys Nachrichten über Sohn veröffentlicht

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min
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Im eskalierenden Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry (60) und ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) sind nun private Nachrichten über den gemeinsamen zwölfjährigen Sohn Maceo öffentlich geworden. Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, über die unter anderem Just Jared berichtet, legte Olivier Screenshots des Chatverlaufs als Anlage zu seinem Antrag auf eine einstweilige Verfügung bei und erhob Misshandlungsvorwürfe gegen die Schauspielerin. Das Gericht gab dem Antrag vorläufig statt und schränkte Halles Besuchszeiten deutlich ein. Sie darf ihren Sohn montags und dienstags sowie samstags und sonntags jeweils nur zwischen 10 und 20 Uhr sehen. Diese Regelung gilt bis zur Anhörung am 16. Oktober. Anschließend soll über eine dauerhafte Verfügung entschieden werden. In der richterlichen Anordnung heißt es, der begrenzte Kontakt und das teilweise Sorgerecht sollten die Kommunikation zwischen Mutter und Sohn aufrechterhalten. Mit einem weiteren Anliegen konnte sich Olivier hingegen nicht durchsetzen: Seinen Antrag, Halles Nüchternheit überwachen zu lassen, lehnte das Gericht wegen unzureichender Informationen ab.

In einem der eingereichten Chats teilte Olivier seiner Ex-Frau mit, dass Maceo abgeholt werden wolle. Halle widersprach laut den Gerichtsunterlagen deutlich: "Nein, ich bin damit nicht einverstanden. Er will sich mit seiner Mutter streiten? Was für ein Kind ziehen wir da groß? Frag ihn als Vater, was für ein Kind er ist. Ich bin seine Mutter?" Olivier entgegnete sinngemäß: "Nun, ich weiß nicht, was dort passiert. Was ich weiß, ist, dass du dich zu viel mit ihm streitest, und das schon seit einer Weile. Behältst du ihn also bei dir? Auch wenn er nicht bleiben will?" Die Oscarpreisträgerin warf ihm daraufhin vor, das Verhalten des Jungen zu dulden. "Das ist falsch, Olivier. Ich bin seine Mutter, und das ist falsch! Er hat keinen Respekt vor seiner Mutter, und das sollte für dich als seinen Vater nicht in Ordnung sein!", schrieb sie. Außerdem beklagte Halle, sie arbeite, um Olivier zu bezahlen, werde von Maceo aber nicht respektiert. "Ich bin nur ein Geldsack!", machte sie ihrem Ärger Luft.

Später schlug Halle versöhnlichere Töne an und bat ihren Ex-Mann um Unterstützung: "Olivier, ich habe mich bei Maceo gemeldet und ihn gebeten, mit mir zu sprechen. Ich weiß, dass du sehr stark der Meinung bist, dass er seine eigenen Entscheidungen trifft, aber ich wäre dir wirklich dankbar, wenn du ihn ermutigen würdest, heute mit mir zu sprechen." Sie ergänzte: "Ich fühle mich schrecklich wegen dessen, was letzte Nacht passiert ist, und ich weiß, dass es ihm genauso geht. Danke." Halle und Olivier hatten bereits vor der jüngsten Eskalation versucht, ihre Streitigkeiten über die Erziehung von Maceo mithilfe einer Co-Parenting-Therapie zu klären. Das Programm startete zunächst mit Einzelgesprächen. Danach nahmen die Ex-Partner gemeinsam an insgesamt sechs Sitzungen teil. Zu einer dauerhaften Entspannung führte die professionelle Begleitung den Gerichtsunterlagen zufolge jedoch nicht. Stattdessen verschärfte sich der Konflikt zwischen den Eltern weiter. Olivier wurde vorläufig das primäre Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn zugesprochen. Die einstweilige Verfügung, die er beantragt hatte, bezieht auch Maceo mit ein. Wie es weitergeht, entscheidet sich bei der Anhörung Mitte Oktober.

Halle Berry und Olivier Martinez
Tristan Fewings/Getty Images for The Red Sea International Film Festival, Jemal Countess/Getty Image
Halle Berry und Olivier Martinez
Olivier Martinez, Model und Schauspieler
Getty Images
Olivier Martinez, Model und Schauspieler
Halle Berry bei der Premiere von Amazon MGM Studios' "Crime 101", 2026
Getty Images
Halle Berry bei der Premiere von Amazon MGM Studios' "Crime 101", 2026
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