

Gypsy Rose Blanchards Verlobter Ken Urker drohte mit Suizid
Neue Dokumente zum Notruf werfen ein beunruhigendes Licht auf die letzten Stunden von Ken Urker. Der Verlobte von Gypsy Rose Blanchard (35) soll Suizid angekündigt, eine Waffe besessen und sich in einer "dunklen Phase" befunden haben. In dem Einsatzprotokoll wurde außerdem festgehalten, dass Ken am Vorabend Alkohol getrunken habe. Laut dem Einsatzprotokoll, das Page Six veröffentlichte, hatte Gypsys Schwägerin Anita Blanchard kurz nach 18:15 Uhr den Kontrollbesuch veranlasst. Kens Chef Justin Daigle hatte sie zuvor alarmiert, weil Ken nicht bei der Arbeit erschienen und weder für ihn noch für Angehörige erreichbar gewesen war. Gegenüber der Leitstelle schilderte Anita die Lage dramatisch: Ken befinde sich in einer "dunklen Phase", habe "damit gedroht, Suizid zu begehen" und besitze "eine Waffe". Sie befürchte daher, er habe "sich das Leben genommen". Ken wurde wenig später leblos in seinem Haus in Raceland im US-Bundesstaat Louisiana gefunden.
Dem Einsatzbericht des Lafourche Parish Sheriff's Office zufolge hatten Anita und ihr Ehemann Dylan Blanchard, der Halbbruder von Gypsy, Ken noch am Mittwochabend in die Kirche begleitet. Dort habe er depressiv und aufgewühlt gewirkt. Gegen 23 Uhr soll er dann einen Livestream auf TikTok gestartet haben. Gesprochen habe er darin offenbar nicht. Zu sehen sei lediglich gewesen, wie er mit dem Auto fuhr. Weil sein Verhalten auffällig gewesen war, er nicht zur Arbeit erschien und auf Anrufe sowie Nachrichten nicht reagierte, fuhren Anita, Dylan und Justin schließlich gemeinsam zu seinem Haus. Dort bemerkte Dylan ein unverschlossenes Schlafzimmerfenster. Durch dieses konnten die drei Ken regungslos auf dem Bett liegen sehen und gelangten schließlich in den Raum. Justin berührte ihn und bemerkte dem Einsatzbericht zufolge, dass sein Körper kalt war und er nicht atmete. Daraufhin setzte die Gruppe den Notruf ab.
Ken starb am 1. Oktober, seinem 34. Geburtstag. Er war mit Gypsy verlobt und Vater der gemeinsamen Tochter Aurora. Die Autorin hatte nach seinem Tod mitgeteilt, dass sich ihr Partner in den Wochen zuvor psychisch in keiner guten Verfassung befunden habe. Was zu seinem Tod führte, steht nicht fest. Damit bleibt auch offen, welche Bedeutung die im Notrufprotokoll erwähnte Waffe und der Alkoholkonsum für die Ermittlungen haben. Gesichert ist, dass die Angaben von Anita bei der Leitstelle den Kontrollbesuch auslösten.
Bist du selbst depressiv oder hast du Suizid-Gedanken? Dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.





















