Too $hort rudert nach Diddy-Kommentar zurück
Rapper Too $hort (60) ist nach einem Kommentar über seinen langjährigen Freund Sean "Diddy" Combs (56) öffentlich zurückgerudert. In einem Instagram-Beitrag entschuldigte sich der Musiker dafür, eine Willkommensfeier für Diddy nach dessen Haft angekündigt zu haben. Zuvor hatte er in einer kürzlich veröffentlichten Ausgabe von "The TMZ Podcast" mit Blick auf die voraussichtliche Entlassung des Musikmoguls im Jahr 2028 gesagt: "Ich werde zur Puff-Daddy-Willkommensparty gehen." Der Clip davon verbreitete sich daraufhin schnell im Netz und sorgte für deutliche Kritik. Nach seinen eigenen Aussagen meldeten sich auch einige Menschen aus Too $horts privatem Umfeld bei ihm. Die Reaktionen hätten ihn dazu gebracht, seine Aussagen noch einmal zu überdenken. Auf Instagram räumte der Rapper schließlich ein, mit seinen Worten "ein wenig unsensibel" gewesen zu sein.
In seiner anschließenden Entschuldigung erklärte der Musiker ebenfalls, warum er so salopp mit seinen Worten umgegangen sei. So habe er von dem Überwachungsvideo aus einem Hotel in Los Angeles gewusst, das Diddys körperlichen Angriff auf dessen damalige Partnerin Cassie (40) im Jahr 2016 bestätigte. Von der Vielzahl der Frauen, die Diddy später Missbrauch vorwarfen, habe er jedoch nichts mitbekommen. "Ich kannte das volle Ausmaß des Falls wirklich nicht", behauptete Too $hort. Erst nach den deutlichen Reaktionen habe er sich intensiver mit den Vorwürfen auseinandergesetzt. In diesem Zug stellte er klar, dass er Missbrauch jeglicher Art verurteile. Die Freundschaft zu dem Rapper bleibt jedoch weiterhin bestehen: Er bezeichnete Diddy weiterhin als seinen "Bruder" und äußerte die Hoffnung, dass die Haft ihn verändern werde. Im Podcast hatte er zudem erklärt, auf Diddys berüchtigten Partys nie sexuelle Handlungen erlebt zu haben.
Ins Rollen gebracht hatte den Fall Ende 2023 eine Klage von Cassie, in der sie Diddy körperlichen und sexuellen Missbrauch vorwarf. Bereits einen Tag später einigten sich beide Seiten außergerichtlich. Anschließend erhoben weitere Personen ähnliche Anschuldigungen gegen den Musiker. Im Juli 2025 sprach eine Jury den Musikmogul von den Vorwürfen des Menschenhandels zum Zweck sexueller Ausbeutung sowie der organisierten Kriminalität frei. In zwei Anklagepunkten, die mit Prostitution zusammenhängen, wurde er hingegen schuldig gesprochen. Seine Strafe von 50 Monaten verbüßt Diddy derzeit im Bundesgefängnis FCI Fort Dix im US-Bundesstaat New Jersey. Und während Too $hort also versucht, seine Aussagen geradezurücken, bekam Cassie vor Kurzem vor Gericht Rückenwind. Ein Bundesrichter wies laut TMZ die Klage von Clayton Howard ab. Clayton hatte Cassie vorgeworfen, die sogenannten Freak-Offs organisiert zu haben.

























