Freak-Offs: Juristischer Erfolg für Cassie im Diddy-Skandal
Im Rechtsstreit rund um die sogenannten Freak-Offs mit ihrem Ex Sean Diddy Combs (56) hat Sängerin Cassie (39) einen wichtigen juristischen Erfolg errungen. Ein Bundesrichter wies laut TMZ sämtliche Klagepunkte ab, die Clayton Howard gegen die Sängerin erhoben hatte. Der ehemalige Escort hatte behauptet, durch die Teilnahme an den besagten Sexpartys psychische Schäden erlitten zu haben – und Cassie vorgeworfen, diese Treffen organisiert zu haben. Das Gericht ließ die Klage jedoch fallen, wobei dem Kläger die Möglichkeit eingeräumt wurde, einige seiner Ansprüche nachzubessern und damit Teile des Falls neu aufzurollen.
In den Unterlagen hatte Cassie unter anderem darauf hingewiesen, dass Clayton seine Klage erst eingereicht habe, nachdem bekannt geworden war, dass sie sich mit Diddy außergerichtlich auf 20 Millionen Dollar geeinigt hatte. Außerdem legte die Sängerin einen privaten Text vor, den der ehemalige Begleitservice-Mitarbeiter an ihren Ehemann Alex Fine geschickt haben soll. Clayton schrieb darin an Alex: "Die Aussage deiner Frau ist zu 100 % wahr – ich bin mir sicher, dass du genauso gehandelt hättest. Ich wäre ebenfalls an die Öffentlichkeit getreten, und ich bin froh, dass sie eine Art Gerechtigkeit bekommen hat." Clayton argumentiert allerdings, diese Nachricht beweise nichts. Diddy wiederum weist weiterhin sämtliche Vorwürfe eines Fehlverhaltens zurück.
Clayton hatte sich zuletzt in einem TikTok-Video zu Wort gemeldet und dabei auf Cassies eingereichte Gerichtsunterlagen reagiert. In dem Video widersprach er ihrer Darstellung der Ereignisse und bezeichnete sich selbst als das eigentliche Opfer der Sexpartys mit Diddy. Cassie hatte den Rapper im November 2023 verklagt und ihm dabei unter anderem Vergewaltigung und körperliche Gewalt vorgeworfen. Die beiden einigten sich kurz darauf außergerichtlich.









