Horror: Olivia Bowens Sohn entkam nur knapp der Erblindung
Olivia Bowens (32) Sohn Abel war nur wenige Millimeter davon entfernt, sein Auge zu verlieren. Bei einem schweren Unfall hatte sich der heute vierjährige Junge einen Stock ins Auge gerammt – sein Augapfel blieb nur knapp verschont. Wie Olivia gegenüber The Sun erklärte, ereignete sich das Drama im vergangenen Jahr, als Abel im Rahmen eines Waldkindergarten-Angebots seiner Kita draußen spielte. Die Betreuungseinrichtung reagierte sofort und rief einen Rettungswagen, der den verletzten Jungen zur Behandlung ins Krankenhaus brachte. Olivia bezeichnete den Anruf, der sie darüber informierte, als den "schlimmsten" ihres Lebens. Die Influencerin eilte umgehend zu ihrem Sohn – und fand ihn in einem Zustand vor, der sich in ihr Gedächtnis eingebrannt hat. "Als wir dort ankamen, hatte er nur eine Augenklappe auf, überall war Blut", erinnerte sie sich. Ob der Stock den Augapfel getroffen hatte, war zu diesem Zeitpunkt völlig unklar. "Wir hatten keine Ahnung, weil er uns das Auge nicht öffnen ließ", erklärte sie.
Weder Olivia noch die anderen Anwesenden konnten zu diesem Zeitpunkt erkennen, wie tief der Stock eingedrungen war, ob er den Augapfel berührt hatte oder sogar noch in der Wunde steckte. Abel musste operiert werden, um die Verletzung zu versorgen. Dabei stellten die Ärzte fest, dass unter anderem sein Tränenkanal durchtrennt worden war. Damit die Tränenflüssigkeit während der Heilung abfließen konnte, setzten die Ärzte einen Stent ein. Inzwischen gibt es Entwarnung – bei einem späteren Sehtest erreichte Abel ein Ergebnis von 20/20. Er verfügt somit über eine normale Sehschärfe. Für Olivia sei es ein "echtes Wunder", dass Abel noch sehen könne, erklärte sie im Gespräch mit der Zeitung.
Olivia, die neben Abel auch die einjährige Siena großzieht, wurde erst durch den Unfall bewusst, wie selbstverständlich sie das Sehvermögen ihrer Kinder zuvor genommen hatte. "Ich habe eigentlich nie wirklich darüber nachgedacht, wie wichtig das Sehvermögen ist. Es ist etwas, das wir jeden einzelnen Tag als selbstverständlich hinnehmen – besonders bei den Kindern, wenn sie in die Schule kommen und Lesen lernen. Bis zu diesem Moment habe ich darüber nie besonders nachgedacht", sagte sie. Das erschreckende Erlebnis mit Abel motivierte die zweifache Mutter, eine neue Kampagne des College of Optometrists zu unterstützen, die Eltern dazu ermutigen möchte, ihre kleinen Kinder schon vor der Einschulung zu einem kostenlosen Sehtest zu bringen. Hintergrund sind neue Untersuchungen, laut denen 2025 nur fünf Prozent der Kinder unter fünf Jahren einen Sehtest erhielten. Dabei haben Kinder unter 16 Jahren in Großbritannien Anspruch auf kostenlose Augenuntersuchungen. "Probleme mit der Augengesundheit von Kindern frühzeitig zu erkennen, ist so wichtig", betonte Olivia gegenüber The Sun und ergänzte: "Der Schulbeginn ist ohnehin schon beängstigend genug. Stellen Sie sich vor, Ihr Kind hat ein Problem mit dem Sehvermögen. Das würde alles noch schwieriger machen." Deshalb legt sie anderen Eltern ans Herz, eine Untersuchung durchführen zu lassen und alle ein bis zwei Jahre zu Kontrollterminen zu gehen.

























