"All's Fair": Kim Kardashian dachte, sie habe alles ruiniert
Als "All's Fair" Ende 2025 mit seiner ersten Staffel bei Disney+ startete, fiel das Urteil der Kritiker vielfach hart aus. Kim Kardashian (45) fragte sich daraufhin sogar, ob sie selbst für das schlechte Presseecho verantwortlich sein könnte, wie sie laut The Sunday Times Style erzählte. Ihre Sorge sprach sie offen gegenüber ihren Kolleginnen Sarah Paulson (51), Naomi Watts (58), Teyana Taylor (35) und Glenn Close (79) an. "Ich bin so daran gewöhnt, ich habe ein wirklich dickes Fell. Ich meine, am Anfang sagte ich zu den Mädels aus meinem Cast: 'Moment, sind wir okay? Habe ich alles ruiniert?'", erinnerte sich der Realitystar. Die Antwort ihrer Mitspielerinnen fiel beruhigend aus: "Und sie sagten: 'Hör zu, uns geht es gut.'"
Bei den Kritikern kam "All's Fair" zum Start allerdings denkbar schlecht weg. The Times bezeichnete die von Ryan Murphy (60) entwickelte Serie sogar als womöglich schlechtestes Fernsehdrama aller Zeiten, während The Guardian das Format als faszinierend, unverständlich und existenziell furchtbar beschrieb. Auf Rotten Tomatoes kam die Serie bei den professionellen Kritikern auf gerade einmal drei Prozent, beim Publikum fiel das Urteil mit 66 Prozent deutlich milder aus. Die Abrufzahlen sprachen wiederum für einen erfolgreichen Start: Gemessen an den ersten drei Tagen war "All's Fair" die erfolgreichste Premiere einer fiktionalen Hulu-Originalserie seit drei Jahren. Eine zweite Staffel bekam deshalb grünes Licht, die Dreharbeiten sind laut Kim bereits abgeschlossen. Im November 2026 soll es weitergehen und dabei deutlich humorvoller zugehen. "Wir hatten so viel Spaß. Wir haben gerade Staffel zwei abgeschlossen. Wir dachten, wir wären letztes Jahr etwas ernster gewesen, aber das Publikum fand uns wirklich witzig, also haben wir uns darauf eingelassen", verriet sie.
Für Kim steht trotz allem fest, dass sie ihre Schauspielkarriere weiterverfolgen will. "Ich liebe es, meine Komfortzone zu verlassen. Ich möchte wachsen, lernen und mich weiterentwickeln. Das hält mich motiviert, das inspiriert mich", betonte sie laut The Sunday Times Style. Auch Sarah Paulson sprach über die Reaktionen auf die Serie und räumte gegenüber Variety ein, dass die Kritik nicht spurlos an ihr vorbeiging: "Mag es irgendjemand, Rezensionen von Kritikern zu bekommen, die nicht hervorragend sind? Nein." Für die Schauspielerin wiegt jedoch die gemeinsame Zeit am Set schwerer. "Es ist immer eine verrückte Sache, etwas, an dem man gearbeitet hat, in die Welt hinauszulassen, damit andere seinen Wert bestimmen. Aber was für mich zählt, ist die vollkommen ungezügelte Freude und der Spaß, den wir beim Drehen und Bewerben der Serie hatten", erklärte sie. "Es gibt nichts und niemanden auf der Welt, der das ändern könnte."



























