Lauren Graham zweifelte an dieser "Gilmore Girls"-Story
Mit ihrer Rolle als Lorelai Gilmore wurde Lauren Graham (59) weltberühmt. Doch eine Wendung in der beliebten Serie konnte sie nur schwer nachvollziehen. Im Podcast "Hey Dude... The '90s Called!" von Christine Taylor und David Lascher sprach die Schauspielerin über den längeren Konflikt zwischen Lorelai und ihrer Tochter Rory, gespielt von Alexis Bledel (45). Die besprochene Handlung stammt aus den Staffeln fünf und sechs von Gilmore Girls: Nachdem Rory ihr Studium in Yale unterbricht und zu ihren Großeltern zieht, stellt sich Lorelai gegen ihre Entscheidung. Mutter und Tochter entfremden sich daraufhin zeitweise. Lauren fand diese Entwicklung schwer zu rechtfertigen und hatte den Eindruck, dass Lorelais Verhalten nicht zu der Figur passte, die sie über Jahre hinweg verkörpert hatte.
Ihre Bedenken sprach Lauren Graham damals sogar direkt bei der Serienschöpferin Amy Sherman-Palladino an. "Es war schwer zu spielen. Ich weiß noch, dass ich sie fragte: 'Ich glaube nicht, dass die Leute das mögen, und ... es ist schwer zu rechtfertigen'", erinnerte sich die Schauspielerin im Podcast. Den über mehrere Folgen erzählten Konflikt zwischen Lorelai und Rory empfand sie als "untypisch für die Figur". Auch unter den Fans sorgte der Bruch zwischen Mutter und Tochter für Gesprächsstoff. Dauerhaft entfremdet blieben die beiden jedoch nicht: Im weiteren Verlauf der Serie finden sie wieder zueinander. Rory kehrt schließlich an die Universität zurück und setzt ihr Studium in Yale fort.
"Gilmore Girls" startete im Jahr 2000 und lief über sieben Staffeln. Im Mittelpunkt steht die enge Verbindung zwischen Lorelai und Rory, die oft eher wie eine Freundschaft als eine klassische Mutter-Tochter-Beziehung wirkt. Umso stärker fiel der monatelange Kontaktabbruch aus dem Rahmen ihrer gewohnten Dynamik. Lauren Graham und Alexis Bledel prägten die Serie als zentrales Duo. Auch Rorys Großeltern Emily und Richard Gilmore spielen eine wichtige Rolle. Als Rory bei ihnen einzieht, rücken sie und ihr Einfluss auf die junge Frau stärker in den Vordergrund. Bis heute hat die Serie, über die es bald eine Dokumentation geben soll, eine treue Fangemeinde. 2016 kehrte die Geschichte mit der vierteiligen Fortsetzung "Gilmore Girls: Ein neues Jahr" zurück.



























