NFL-Star Marshall Faulk enthüllt seine Parkinson-Diagnose

NFL-Star Marshall Faulk enthüllt seine Parkinson-Diagnose

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
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Marshall Faulk (53) hat eine sehr persönliche Nachricht mit der Öffentlichkeit geteilt: Bei dem früheren NFL-Star wurde Parkinson diagnostiziert. Darüber sprach der einstige Runningback jetzt mit Dr. Sandeep Thakkar im Podcast "The Caring Neurologist". Aufmerksam geworden sei er durch eine Auffälligkeit beim Golfspielen – seine Hand habe sich ungewöhnlich steif angefühlt, und das Gefühl sei nicht mehr verschwunden. Weil die Beschwerden anschließend nicht mehr verschwanden, ließ er sie medizinisch abklären. Bislang beschränkten sich seine Beschwerden auf genau diese Steifheit sowie gelegentliches leichtes Zittern. Seinem Alltag könne er trotzdem weiterhin nachgehen. Auch seine Arbeit als Headcoach des Footballteams der Southern University in Baton Rouge übe er nach wie vor aus. "Ich bin funktionsfähig. Mir geht es gut. Ich denke einfach, dass ich es früh erkannt habe. Ich bin an einem guten Punkt", betonte er in dem Podcast.

Bei einer Vorsorgeuntersuchung erzählte Marshall seinem Arzt von der Steifheit, die ihn schon länger begleitete. Dieser empfahl ihm daraufhin, einen Spezialisten aufzusuchen. Den Rat nahm der Footballcoach ernst. "Wenn du mir das sagst, dann denke ich mir: Ich glaube daran, zum Arzt zu gehen", erklärte er in "The Caring Neurologist". Mit seiner Offenheit will der Footballcoach nun andere Menschen dazu ermutigen, körperliche Veränderungen nicht abzutun, sondern frühzeitig abklären zu lassen. "Je früher man es erkennt, desto größer ist die Chance, mit Medikamenten eine bessere Lebensqualität zu haben", betonte er. Werde Parkinson erst später festgestellt, könnten die dann auftretenden Begleiterscheinungen das Leben schwieriger machen. Parkinson sei für ihn eine Erkrankung, mit der man leben könne – solange man sich darum kümmere. Eine ausbleibende Behandlung könne sich dagegen negativ auf die Lebensführung auswirken.

Zuversicht schöpfte Marshall auch aus den Geschichten anderer prominenter Betroffener. Besonders beeindruckt habe ihn, dass Boxlegende Muhammad Ali (†74) nach seiner Diagnose geistig klar geblieben sei. Ebenso habe ihm Schauspieler Michael J. Fox (65) Mut gemacht, der bereits seit Jahrzehnten offen mit der Krankheit umgeht. "Als ich das erfuhr, betrachtete ich eine Diagnose nicht so, als würde damit das Leben enden", erzählte Marshall im Podcast. Ein ausführliches Gespräch mit Freunden und Familienmitgliedern über seine Erkrankung habe er bislang noch nicht geführt. Direkter wolle er Parkinson dann thematisieren, wenn sich sein Lebensstil dadurch verändern sollte. Sportlich blickt Marshall auf eine beeindruckende Laufbahn zurück: Im Jahr 2000 gewann er mit den St. Louis Rams den Super Bowl, 2007 beendete er seine aktive Karriere und 2011 wurde er in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen. Seit Dezember 2025 trainiert er das Footballteam der Southern University.

Marshall Faulk besucht SiriusXM Radio Row beim Super Bowl LX in San Francisco
Getty Images
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Marshall Faulk spielt am 18. Loch beim James Hardie Pro Football Hall of Fame Invitational in Boca Raton
Getty Images
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Marshall Faulk bei einem SiriusXM-Termin während des Super Bowl LVIII in Las Vegas
Getty Images
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Marshall Faulk will trotz Parkinson weiter coachen: Findet ihr das richtig?
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