Emmys ehren Michael J. Fox für bewegenden Einsatz

Emmys ehren Michael J. Fox für bewegenden Einsatz

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Großer Moment für Michael J. Fox (65): Der Schauspieler wird bei den 78. Primetime Emmy Awards in Los Angeles mit dem Bob Hope Humanitarian Award geehrt. Verliehen wird der Ehrenpreis an Persönlichkeiten aus der Fernsehbranche, die sich mit ihrem sozialen Engagement einen besonderen Namen gemacht haben. Moderiert wird die Show in diesem Jahr von Mariska Hargitay (62), die die Verleihung live aus dem Peacock Theater für NBC und den Streamingdienst Peacock begleitet. Für Michael ist der Abend doppelt spannend: Er ist außerdem zum 19. Mal für einen Emmy nominiert – diesmal für seinen Gastauftritt in der Serie "Shrinking" bei Apple TV+.

Mit dem Bob Hope Humanitarian Award würdigt die Television Academy vor allem Michaels jahrzehntelangen Einsatz im Kampf gegen Parkinson. Der Kanadier hatte 1998 öffentlich gemacht, dass bei ihm eine frühe Form der Nervenkrankheit diagnostiziert worden war. Nur zwei Jahre später gründete er die Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research. Die Organisation gilt inzwischen als weltweit größte gemeinnützige Förderin von Parkinson-Forschung und hat nach Angaben der Academy bereits mehr als drei Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro) in wissenschaftliche Projekte investiert. Academy-Chef Cris Abrego betonte in einem offiziellen Statement, Michael habe mit seinem Einsatz das öffentliche Bewusstsein verändert und weltweite Unterstützung für die Suche nach einem Heilmittel angestoßen. "Er verkörpert nach wie vor Mitgefühl, Mut und Hilfsbereitschaft und verdeutlicht damit, welche Kraft ein einzelner Mensch hat, um bedeutende Veränderungen voranzutreiben", so Abrego.

Michael teilt seine Erfahrungen mit der Krankheit immer wieder offen in Interviews und Büchern. Insgesamt hat der frühere Zurück in die Zukunft-Star bereits fünf Werke veröffentlicht, zuletzt "Future Boy: Back to the Future and My Journey Through the Space-Time Continuum". In seinen Memoiren spricht der TV-Liebling nicht nur über seine Karriere mit Hits wie "Familienbande", Teen Wolf oder "Spin City", sondern auch über seinen Alltag mit Parkinson, seine Familie und die Bedeutung enger Freundschaften. Michael wurde in den vergangenen Jahren bereits mit dem Ehrenoscar Jean Hersholt Humanitarian Award und der höchsten zivilen Auszeichnung der USA, der Presidential Medal of Freedom, geehrt. Mit dem Bob Hope Humanitarian Award reiht er sich nun in eine prominente Gruppe früherer Preisträger ein, zu denen unter anderem Oprah Winfrey (72), George Clooney (65), Sean Penn (65) sowie zuletzt Ted Danson (78) und Mary Steenburgen (73) gehören.

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