Megyn Kelly stürzt sich auf Herzogin Meghans Vaterskandal
Die Vorwürfe gegen Thomas Markle Sr. (82) beschäftigen nun auch die US-Medien. Seit Donnerstag wird dem 82-jährigen Vater von Herzogin Meghan (45) der Besitz von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs zur Last gelegt. Berichten zufolge laufen Ermittlungen. Die Journalistin Megyn Kelly (55) widmete dem Fall eine Folge ihrer Talkshow "The Megyn Kelly Show", aus der OK! zitiert. Meghans Reaktion auf die Anschuldigungen bezeichnete sie darin als "eine unglaublich dumme Erklärung". Nach Kellys Lesart ging es der Herzogin mit ihrer schnellen Stellungnahme vor allem darum, die Kritik am langjährigen Bruch mit dem Vater zu entkräften. Kelly richtete den Blick auch auf den Palast und dessen Umgang mit der Lage: "Ich kann mir nicht vorstellen, was König Charles III. und die königliche Familie gerade empfinden. Worin hat Harry da eingeheiratet?" Ebenso beschäftigte sie die Frage, wie viel Prinz Harry über die Vorwürfe wusste.
Bei Harry hakte die Moderatorin später noch einmal nach. "Auch Harry steht jetzt unter Beobachtung. Was wusste er? Wirklich, was wusste er?", sagte sie in ihrer Sendung. Sie stellte die Behauptung auf, das Paar könnte schon länger von einem mutmaßlichen Sexualstraftäter in der Familie gewusst und nichts unternommen haben. Belegt ist dieser Vorwurf nicht. Kelly legte nach: "Das ist das Verlogenste und Doppelzüngigste, was sie je getan haben. Wirklich, was habt ihr getan?" Meghan hatte sich bereits einen Tag nach Bekanntwerden der Vorwürfe zu Wort gemeldet. Sie sei "zutiefst erschüttert", teilte sie mit, und ihre Gedanken seien bei möglicherweise betroffenen Kindern. Dass sie auf Distanz zu ihrem Vater gegangen ist und er keinen Kontakt zu Archie und Lilibet hat, begründete sie mit dem Schutz ihrer eigenen Kinder.
In ihrer Erklärung führte Meghan außerdem aus, schon 2018 von der Polizei über "verstörende Anschuldigungen" gegen Thomas informiert worden zu sein. Anlass sei ein Brief gewesen, der an die Metropolitan Police und die für den Schutz der Royals zuständige Einheit ging. Die Behörde erklärte, ein Schreiben mit mehreren Behauptungen zu mutmaßlichen Taten außerhalb Großbritanniens erhalten zu haben. Der Inhalt sei geprüft und an das Büro von Harry und Meghan weitergeleitet worden. Andere Strafverfolgungsbehörden seien nicht informiert worden. Vater und Tochter sind seit Jahren zerstritten. Thomas war schon bei der Hochzeit im Mai 2018 nicht dabei und hat seine Enkelkinder Archie und Lilibet nie kennengelernt. Die Behörden auf den Philippinen untersuchen mutmaßliches Material, das Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs zeigen soll. Thomas weist die Vorwürfe zurück, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.


























