"Vaiana"-Star Catherine Laga'aia steht zu Nepo-Baby-Label
Catherine Laga'aia (19) steht offen dazu, dass ihr berühmter Vater ihr den Weg in die Filmbranche erleichtert haben könnte. Die Schauspielerin ist als abenteuerlustige Seefahrerin in Disneys Realverfilmung von "Vaiana" zu sehen. Der Film kam am 10. Juli 2026 in die Kinos und ist seit dieser Woche auch bei Disney+ verfügbar. Im Interview mit The Hollywood Reporter sprach die 19-jährige Schauspielerin nun offen darüber, dass ihr berühmter Vater Jay Laga'aia ihr den Einstieg in die Filmbranche erleichtert haben könnte. Gegen die Bezeichnung als Nepo-Baby wehrt sie sich deshalb gar nicht erst – im Gegenteil: Mit einer Portion Humor nimmt sie möglichen Kritikern direkt den Wind aus den Segeln. "Mir ist völlig bewusst, dass ich ein Nepo-Baby bin. Ich weiß das, also könnt ihr mich damit nicht bloßstellen, weil ich es bereits weiß", erklärte die 19-Jährige lachend. Damit erkennt Catherine an, dass die Karriere ihres Vaters Jay für ihren eigenen Einstieg von Vorteil gewesen sein könnte.
Einen entscheidenden Rat hat Catherine von ihrem Vater mit auf den Weg bekommen – und der dreht sich nicht um die große Rolle, sondern um den Weg dorthin. "Einer der wichtigsten Ratschläge meines Vaters lautet, dass das Vorsprechen dein Job ist. Dein Job ist nicht die Rolle. Die hast du noch nicht", gab Catherine die Worte ihres Vaters gegenüber The Hollywood Reporter wieder. Für die Nachwuchsschauspielerin bedeutet das, die bereitgestellten Szenen und geforderten Songs intensiv vorzubereiten. Beim Casting selbst gehe es dann darum, alles von sich zu zeigen und sich bestmöglich zu präsentieren. Mit dieser Einstellung sicherte sie sich die Hauptrolle in der Realverfilmung des Disney-Hits. Darin steht Catherine an der Seite eines echten Hollywoodschwergewichts vor der Kamera: Dwayne "The Rock" Johnson (54) schlüpft erneut in die Rolle des Halbgotts Maui.
Ihr Vater Jay ist ebenfalls Schauspieler und wurde vor allem durch seine Rolle als Captain Typho in den Star Wars-Prequels einem großen Publikum bekannt. Seine Tochter blendet diese Verbindung zu einem prominenten Vater nicht aus. Statt das Nepo-Baby-Label von sich zu weisen, erkennt sie ihr Privileg ausdrücklich an – und orientiert sich zugleich an seinem bodenständigen Rat für Castings. Ob sie die Rolle am Ende tatsächlich bekommt, liegt dagegen nicht in ihrer Hand. Bei "Vaiana" hat es jedenfalls geklappt – und das gleich mit der Titelrolle in einer der größten Disney-Produktionen des Jahres. Der Rat ihres Vaters richtet ihren Blick damit auf den Teil des Bewerbungsprozesses, den sie selbst kontrollieren kann – unabhängig davon, wie die endgültige Entscheidung der Verantwortlichen ausfällt.





















