Isabel Roloff plagen Schuldgefühle wegen zweitem Baby
Isabel Roloff spricht offen über ihren bislang unerfüllten Wunsch nach einem zweiten Kind und die Schuldgefühle, die sie deshalb gegenüber ihrem Sohn Mateo plagen. Zu einem Schwarz-Weiß-Foto, auf dem sie den Vierjährigen fest umarmt, teilte die 30-Jährige am Donnerstag auf Instagram besonders emotionale Gedanken. Anlass für den Schnappschuss war ein Satz, den der Kleine kurz zuvor zu ihr gesagt hatte: "Ich wünschte, wir könnten uns für immer umarmen." Dieser innige Moment brachte Isabel offenbar erneut zum Nachdenken über ihre Familienplanung. Ob Mateo jemals einen Bruder oder eine Schwester bekommt, weiß sie nicht. Dass es bislang nicht mit weiterem Nachwuchs geklappt hat, macht der Mutter schwer zu schaffen. "Ich fühle mich die ganze Zeit schuldig, weil ich Mateo kein Geschwisterchen schenke. Es ist einfach nicht passiert, und ich bin mir nicht sicher, ob es jemals passieren wird", gestand sie ihren Followern. Die Ungewissheit begleite sie im Alltag, immer wieder blitze das schlechte Gewissen gegenüber ihrem Sohn auf.
Der Wunsch nach einem zweiten Kind löst bei Isabel widersprüchliche Gefühle aus. Einerseits wolle sie die Hoffnung nicht aufgeben. Ihr eigener, elf Jahre älterer Bruder sei schließlich ihr bester Freund. Auf der anderen Seite spüre sie den Drang, dieses Kapitel abzuschließen und mit ihrem Leben weiterzugehen. Dabei betonte Isabel, dass Mateo glücklich und gesund sei. Zudem werde er von vielen Cousins und Freunden umgeben. Trotzdem gingen ihr die Gedanken nicht aus dem Kopf, wie sein Leben mit einem Geschwisterkind aussehen würde. Diese Gedanken nähren offenbar auch ihre Selbstzweifel. "Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, bei dieser ganzen Muttersache zu versagen, weil ich ihm das nicht ermöglichen kann", schrieb sie auf Instagram. Zum Schluss wandte sie sich an alle, denen es ähnlich geht, und betonte, wie viele gemischte Emotionen eine solche Ungewissheit mit sich bringe.
Isabel und Jacob Roloff (29) hatten sich im September 2019 das Jawort gegeben, im Dezember 2021 kam ihr Sohn Mateo zur Welt. Neben den Gedanken über weiteren Nachwuchs beschäftigt die Familie aktuell ein bevorstehender Umzug. Jacob kündigte im September an, dass sie die Roloff-Farm in Helvetia im US-Bundesstaat Oregon verlassen werden. Dort lebten sie seit Isabels Schwangerschaft in einem gemieteten Haus, das Jacobs Vater Matt Roloff (65) gehört. Die beiden arbeiteten außerdem auf dem Gelände, kümmerten sich um die Farm und versorgten die Tiere. Im Juni bot Matt einen Teil des Areals – darunter auch den Bereich, den das Paar bewohnt – für reduzierte 2,3 Millionen Euro zum Verkauf an. Gegenüber People erklärte Isabel Anfang Oktober, sie und Jacob seien deswegen "am Boden zerstört". Mit Blick auf familiäre Spannungen fügte sie hinzu: "Als jemand, der in diese Familie eingeheiratet hat, denke ich sehr stark: 'Können wir nicht alle miteinander auskommen?' Aber ich kann keine Zäune reparieren, die ich nie eingerissen habe."
























