Magenbeschwerden nach Imbiss: Tester zerreißt Gordon Ramsay

Magenbeschwerden nach Imbiss: Tester zerreißt Gordon Ramsay

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 3 min
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Ein kulinarischer Zwischenstopp in Las Vegas endete für den bekannten Foodreviewer Gary Hanna in einer herben Enttäuschung: Für seinen erfolgreichen YouTube-Kanal nahm er den Fish-and-Chips-Imbiss von Starkoch Gordon Ramsay (59) unweit des weltberühmten Strips genauer unter die Lupe und ließ im Anschluss kein gutes Haar an dem gastronomischen Konzept. Nach Abzug von Steuern und Trinkgeld blätterte der Tester stolze 56,95 Dollar, also rund 50 Euro, für ein Menü hin, das neben dem britischen Klassiker auch aus Zusatzportionen von Hähnchen, Wurst sowie Garnelen, diversen Dips und einer winzigen Flasche Fiji-Wasser bestand. Vor laufender Kamera machte er seinem Ärger Luft, indem er aufgebracht betonte, wie fassungslos ihn diese Rechnung zurücklasse. Die harte Konsequenz folgte auf dem Fuße in Form einer unbarmherzigen Nullpunktewertung. Als ob das kulinarische Desaster noch nicht genug gewesen wäre, meldete sich der Tester einige Stunden später schockiert zurück: Infolge der Mahlzeit wurde er offenbar von massiven Magenbeschwerden geplagt, weshalb er sich gezwungen sah, zu einem Medikament zu greifen.

Besonders die Fritten gerieten im Test gnadenlos ins Visier des Kritikers, da diese ihn stark an minderwertige Tiefkühlware erinnerten, die offenbar mehrfach aufgewärmt worden war. Auch die überschaubaren zwei Stückchen Kabeljau sowie die dazugehörige Tartarsauce vermochten den Tester in keiner Weise zu überzeugen. Lediglich die Garnelen schnitten besser ab, wurden jedoch von einer extrem aggressiven Preisgestaltung überschattet, die den Ärger nur noch weiter anheizte. So schlug allein das Mini-Wasserfläschchen mit unverschämten 6,99 Dollar, also 6,30 Euro, zu Buche, während zwei läppische Garnelen mit happigen 7,99 Dollar, also 7,10 Euro, berechnet wurden. In seinem scharfen Resümee erklärte der Tester, dass er den fragwürdigen Titel für die schlechtesten Fish and Chips hiermit direkt an Herrn Ramsay verleihe. Von der Restaurantleitung forderte er nicht nur die vollständige Erstattung des Rechnungsbetrags, sondern scherzte zudem über einen finanziellen Ausgleich für die Arzneikosten. Ein direkter medizinischer Zusammenhang zwischen dem Imbiss und seinen gesundheitlichen Problemen ist allerdings nicht belegt.

Dass gastronomische Einrichtungen des prominenten TV-Kochs für unschöne Schlagzeilen sorgen, ist indes kein gänzlich neues Phänomen. Erst im Mai 2026 sorgte etwa ein virales TikTok-Video aus der Londoner Pizzeria Street Pizza für helle Aufregung, nachdem eine dortige Kundin steif und fest behauptet hatte, ein Hund habe sich während ihres Dinners auf einer Matte direkt neben ihrem Tisch erleichtern dürfen. Damals sah sich Gordon genötigt, die Vorwürfe bei einem Pressetermin in New York City eigenhändig und vehement zurückzuweisen. Im Gegensatz zu jenen kuriosen Vorkommnissen greift die aktuelle Kritik des YouTubers jedoch ganz fundamentale Bereiche wie die Speisenqualität, die Preispolitik sowie das körperliche Wohlbefinden nach dem Verzehr an. Ob sich der britische Gastromogul oder sein zuständiges Management zeitnah zu dem vernichtenden Testergebnis äußern werden, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch völlig in den Sternen.

Gordon Ramsey im Juli 2025
Imago
Gordon Ramsey im Juli 2025
Gordon Ramsay 2026
Getty Images
Gordon Ramsay 2026
Gordon Ramsay bei der Premiere von "Being Gordon Ramsay" in London
Getty Images
Gordon Ramsay bei der Premiere von "Being Gordon Ramsay" in London
Fish & Chips für rund 50 Euro: Könnt ihr Garys Frust verstehen?