Royalstatus könnte Meghan ein Schauspielcomeback erschweren

Royalstatus könnte Meghan ein Schauspielcomeback erschweren

- Yasmin Keller
Lesezeit: 3 min
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Um Herzogin Meghan (45) ranken sich derzeit widersprüchliche Berichte über ein mögliches Schauspielcomeback. Im Raum stand eine Rolle in der dritten Staffel der Netflix-Serie "The Gentlemen" von Regisseur Guy Ritchie (58). Zunächst hieß es, der Herzogin sei ein Part angeboten worden – Guy selbst wies entsprechende Gerüchte jedoch zurück. Aus Meghans Umfeld wiederum soll der Vorwurf gekommen sein, der Filmemacher habe ihren Namen nur genutzt, um Werbung für die Serie zu machen. Aufgekommen waren die Spekulationen rund um den Großbritannienbesuch von Meghan und Prinz Harry (42) Ende August. Royalautorin Tina Brown erklärte später, die angebliche Besetzung sei nach heftigen negativen Reaktionen wieder gestrichen worden. Damit bleibt bereits die entscheidende Frage ungeklärt: War die frühere "Suits"-Darstellerin tatsächlich für die Serie eingeplant? Weder Netflix noch die Produktion oder Castingverantwortliche haben das bestätigt. Der Gegenwind macht dennoch deutlich, welche Debatten Meghans Comeback auslösen würde. Ein Meinungsbeitrag argumentiert, Meghans weltweite Bekanntheit und die starke Polarisierung um ihre Person könnten mögliche Arbeitgeber in der Filmbranche abschrecken, wie Express berichtet.

Royalautorin Tina Brown schilderte ihren Kenntnisstand so: "Ich habe erfahren, dass die Besetzung von Meghan zurückgezogen wurde." Der Gegenwind habe es für die Produktion angeblich "unhaltbar" gemacht, an der Entscheidung festzuhalten. Dem steht Guy Ritchies Dementi gegenüber. Ob es tatsächlich Gespräche, ein konkretes Angebot oder sogar eine feste Zusage gab, bleibt offen – Einzelheiten dazu nennt der Beitrag nicht. Auch für den Vorwurf aus Meghans Umfeld, der Regisseur habe sie zu Promotionszwecken "benutzt", liefert das Meinungsstück keinen Beleg. Als Gründe nennt der Verfasser Guy Ritchies Vorliebe für kantige Darsteller und Meghans lange Pause von der Schauspielerei. Zudem könne ihr royaler Status jede Filmfigur überlagern. Auch ihre kontrovers aufgenommenen Äußerungen über die Royal Family könnten Teile des Publikums ablehnend reagieren lassen. Dabei handelt es sich allerdings um Einschätzungen der Quelle und nicht um bestätigte Aussagen der Verantwortlichen.

Vor ihrer Ehe mit Prinz Harry war Meghan vor allem als Rachel Zane in der Anwaltsserie Suits bekannt. Parallel baute sie mit ihrem Lifestyleblog The Tig eine eigene Marke auf – für den Meinungsbeitrag ein Hinweis darauf, dass sie sich schon damals für eine Laufbahn als Persönlichkeit und Influencerin interessierte. Mit der Verlobung im Jahr 2017 und durch die Hochzeit im Mai 2018 wurde sie Mitglied der britischen Royal Family. Woraufhin sie ihre Schauspielkarriere auf Eis legte. Seit dem Rückzug als arbeitende Royals im Jahr 2020 leben Meghan und Harry mit ihren beiden Kindern größtenteils in den USA. Die Quelle zieht zudem einen Vergleich zu Grace Kelly (†52): Selbst die Oscarpreisträgerin kehrte nach ihrer Hochzeit mit Fürst Rainier III. von Monaco (†81) nicht auf die Leinwand zurück. Das Beispiel soll zeigen, wie stark ein royaler Status die Wahrnehmung einer Schauspielerin verändern kann. Ein konkreter Beleg dafür, dass Meghan tatsächlich keine Rollen mehr bekommen könnte, ist der Vergleich jedoch nicht.

Herzogin Meghan in einer Gerichtssaalszene aus der Serie "Suits"
Imago
Herzogin Meghan in einer Gerichtssaalszene aus der Serie "Suits"
Herzogin Meghan beim Besuch des Royal Children's Hospital in Melbourne
Getty Images
Herzogin Meghan beim Besuch des Royal Children's Hospital in Melbourne
Herzogin Meghan und Patrick J. Adams in "Suits"
Landmark Media Press and Picture
Herzogin Meghan und Patrick J. Adams in "Suits"
Sollte Herzogin Meghan trotz aller Debatten ein Schauspielcomeback wagen?