Rammstein-Star Till Lindemann nimmt Abschied von Mama Gitta
Till Lindemann (63) muss einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Seine Mutter Brigitte Hildegard "Gitta" Lindemann ist im Alter von 87 Jahren verstorben. Die Nachricht vom Tod der Journalistin und Autorin, die zehn Jahre beim NDR tätig war, bestätigte die Familie gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk. Gitta verbrachte ihre späten Jahre zurückgezogen in der idyllischen Stille eines kleinen Dorfes in Nordwestmecklenburg. In ihren letzten Wochen stand ihr prominenter Sohn ihr unentwegt zur Seite, um sich nun für immer von ihr zu verabschieden. Zur genauen Todesursache liegen bislang keine öffentlichen Informationen vor.
Dass Gittas gesundheitliche Verfassung bereits geschwächt war, deutete sich Anfang Oktober an. Ursprünglich war ein gemeinsamer Auftritt von Mutter und Sohn in der Rostocker Kunsthalle anlässlich des 100. Geburtstags des verstorbenen Vaters Werner Lindemann vorgesehen. Aufgrund von Gittas ernstem Gesundheitszustand sagte auch der Rammstein-Sänger sein Kommen kurzfristig ab, um stattdessen bei ihr zu bleiben. Noch im Frühjahr 2026 hatte sich die gebürtige Dresdnerin auf der Leipziger Buchmesse gezeigt, wo sie ihren Gedichtband "Lautlos" präsentierte. Gitta war jahrzehntelang im Journalismus tätig und verantwortete von 1992 bis 2002 die Kulturredaktion des NDR in Schwerin.
Aus ihrer Ehe mit dem DDR-Schriftsteller Werner gingen Till und seine jüngere Schwester Saskia hervor. Wie tief die Verbundenheit zu ihrem Sohn reichte, hielt Gitta 2023 in ihrem Werk "Meine Fensterplätze" fest, das eine persönliche "Liebeserklärung an meinen Sohn" enthält. Darin schrieb sie, dass sie mit diesem Mann auch ohne die familiären Bande gerne befreundet wäre. Vor allem seine fürsorgliche Haltung hob sie hervor und erinnerte sich daran, wie Till die Großmutter im Rollstuhl zum Weihnachtsessen holte. Auch für das musikalische Schaffen des Rockstars begeisterte sich Gitta regelmäßig bei Live-Auftritten und lobte die gewaltige Bühnenshow in einem früheren Interview mit der Ostsee Zeitung als vergleichbar mit einer opulenten Operninszenierung.


























