Fünf Millionen: Anne Wünsche enthüllt OnlyFans-Einnahmen
Keine Tabus und maximale Hüllenlosigkeit: Anne Wünsche (35) macht aus ihrer radikalen Freizügigkeit im Netz längst kein Geheimnis mehr und wirbt ganz offen damit, auf der Bezahlplattform OnlyFans extreme Einblicke zu gewähren. Dass sich der mutige Schritt für sie in jeder Hinsicht auszahlt, verriet die Social-Media-Bekanntheit nun im Gespräch mit RTL. Dort enthüllte sie nämlich die stolze Summe, die sie durch ihre treue Anhängerschaft bereits verdient hat: "Inzwischen habe ich über fünf Millionen Dollar damit verdient und es ist noch lange kein Ende in Sicht", so die stolze Erotikdarstellerin. An Aufhören denkt die dreifache Mutter also noch lange nicht. Auch auf der Berliner Erotikmesse "Venus" nutzte Anne kürzlich die Gelegenheit, sich ihren Fans hautnah zu präsentieren. Den rasanten Aufstieg von der einstigen Laiendarstellerin bei Berlin – Tag & Nacht zum steinreichen Erotikstar führt sie schlichtweg auf ihren unermüdlichen Einsatz zurück.
Wer jedoch glaubt, mit ein paar leicht bekleideten Aufnahmen mühelos Reichtümer anhäufen zu können, wird von Anne umgehend eines Besseren belehrt. "Man muss viel dafür tun, um in der oberen Liga mitspielen zu dürfen", betonte sie im Interview. Abgesehen vom finanziellen Wohlstand bescherte das Portal der Influencerin nach eigenen Angaben ein starkes Selbstwertgefühl und die Freiheit, ganz sie selbst zu sein. Völlig frei von allem Negativen verläuft die Karriere auf der Bezahlplattform allerdings nicht, da Anne wegen ihrer Transparenz regelmäßig mit Anfeindungen im Netz konfrontiert ist. Sie plädiert daher für einen unaufgeregteren Umgang mit dieser Arbeitsform. Ihre kompromisslose Einstellung unterstrich sie auf der "Venus" auch optisch: Anne flanierte im schneeweißen Brautkleid über die Messe – im Schlepptau hatte sie vorsorglich einen knallpinken Sarg mit der Aufschrift "Rabenmutter".
Parallel zu Annes Erfolgsmeldung werden aus Expertenkreisen mahnende Worte laut. Sina Tonk von der Organisation Terre des Femmes gibt zu bedenken, dass ökonomische Nöte Frauen dazu verleiten könnten, unfreiwillig Intimes von sich preiszugeben. Auch die zeitlose Verfügbarkeit des Bildmaterials betrachtet die Expertin kritisch: "Das Netz vergisst nicht, einmal im Netz bleibt immer im Netz", warnte sie mit Verweis auf Aufnahmen, die meist unkontrolliert auf Fremdseiten weiterverbreitet werden. Dem Bundeskriminalamt liegen vereinzelte Berichte über Bezüge der Plattform zu Menschenhandel sowie Zwangsprostitution vor – fundierte Aussagen über die exakte Häufigkeit solcher Fälle existieren bislang jedoch nicht. Die Betreiber betonen derweil strenge Überprüfungen von Identitäten, Inhalten wie auch Finanzströmen und verweisen darauf, dass die Creator 80 Prozent der Erlöse behalten.























