"Alarmierend gut": Torsten Sträter gibt Einblick in Chemo
Torsten Sträter (60) blickt offen auf seine Krebsbehandlung zurück und berichtet vor allem von einer für ihn überraschenden Erfahrung: Sein Körper kam mit der Chemotherapie offenbar ungewöhnlich gut zurecht. Im aktuellen Gespräch mit dem stern schildert der 60-jährige Comedian eindrücklich, wie er die belastende Therapie erlebt hat, und findet dafür klare Worte: "Ich habe das alarmierend gut vertragen." Seine Tumorerkrankung hatte Torsten im April 2026 öffentlich gemacht. Damals sagte der Comedian seine geplanten Bühnenauftritte vorübergehend ab, um sich auf die Behandlung und seine Gesundheit zu konzentrieren. Dabei spricht er nicht allein über die körperlichen Auswirkungen der vergangenen, kräftezehrenden Monate. Auch seine seelische Verfassung ist Thema des Gesprächs. Torsten betont dabei, dass er sich mittlerweile auch mental wieder sehr stark und gefestigt fühlt. Damit gibt Torsten nach seiner zeitweisen Auszeit einen weiteren persönlichen Einblick in die Phase der Erkrankung und in seinen heutigen Umgang mit dem Erlebten.
In seinen Bühnenprogrammen greift Torsten neben Krebs auch Depressionen, ADHS und Diabetes auf. Beim Umgang mit Krankheit und Humor zieht er jedoch eine klare Grenze. Auch mit der Rolle als Vorbild für andere Betroffene, die ihm in der Öffentlichkeit teilweise zugeschrieben wird, geht er eher zurückhaltend um. "Ich kann weder anderer Leute Depressionen heilen noch sie verstehen. Man überschätzt meine Rolle als Vorzeigedepressiver", stellt er gegenüber dem Newsportal klar. Seine eigenen Depressionen habe der Komiker mittlerweile hinter sich gelassen. Den Grund dafür könne er heute einordnen. "Ich weiß, wo die Depressionen bei mir herkamen, und seitdem habe ich keine mehr. Ich bin mental überaus stabil", erklärt Torsten im Interview. Auch beruflich ist er nach der vorübergehenden Pause wieder aktiv: Mit seinem Liveprogramm "Die Zyklopen von St. Tropez" tourt er durch Deutschland. Zudem hat der Autor das Buch "Mach mal das große Leselicht an" veröffentlicht.
Ein erstes ausführlicheres Gesundheitsupdate hatte Torsten bereits Anfang September im WDR-Talk "Kölner Treff" gegeben. Dort erklärte er, dass seine Behandlung abgeschlossen und sein Zustand stabil sei. Medizinische Details zu seiner Tumorerkrankung nannte er in der Sendung nicht. Zugleich ist ihm bewusst, dass die Krankheit jederzeit zurückkehren könnte. Im Gespräch greift Torsten dieses Thema erneut auf, legt den Fokus diesmal jedoch auf einen anderen Aspekt: Er berichtet ausführlicher darüber, wie überraschend gut sein Körper die Chemotherapie überstanden hat. Zudem spricht er darüber, wie stabil er sich heute psychisch fühlt. Während bei seinem früheren TV-Auftritt vor allem der Abschluss der Behandlung und sein damaliger gesundheitlicher Stand im Mittelpunkt standen, geht es nun stärker um seine persönlichen Erfahrungen während der Therapie und die Zeit danach. Seine öffentlichen Aussagen bleiben dabei auf seinen eigenen Krankheitsverlauf und seine persönliche psychische Entwicklung bezogen.























