Halle Berrys Ex bekommt Aufenthaltsbestimmungsrecht für Sohn
Im Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry (60) und ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) soll eine wichtige Entscheidung gefallen sein. Wie TMZ unter Berufung auf Oliviers Anwalt Patrick Baghdaserians berichtet, hat ein Richter offenbar eine neue Regelung für den gemeinsamen Sohn Maceo getroffen. Der Schauspieler erhält demnach künftig das überwiegende Aufenthaltsbestimmungsrecht für den 13-Jährigen. Halles Antrag, die Betreuung zu gleichen Teilen aufzuteilen, wurde somit abgelehnt. Dem Bericht zufolge darf der Sohn vorerst auch nicht bei seiner Mutter übernachten. Die Entscheidung soll nach einer Prüfung von Beweisen gefallen sein, die das Erziehungsverhalten beider Elternteile betrafen. Ganz ohne Mitspracherecht bleibt die Oscarpreisträgerin aber nicht: Laut ihrer Anwältin behält Halle weiterhin das gemeinsame rechtliche Sorgerecht. Bei wichtigen Fragen, etwa welche Schule Maceo besucht oder welche medizinische Behandlung er bekommt, darf sie weiterhin mitentscheiden. Zu den genauen Gründen für die neue Aufteilung machte das Portal keine weiteren Angaben.
In Oliviers Lager wird der Beschluss als großer Erfolg gewertet. Der Anwalt des Schauspielers bezeichnete die Übertragung des überwiegenden Aufenthaltsbestimmungsrechts auf seinen Mandanten gegenüber TMZ als "riesigen Sieg". In einem anderen Punkt konnte sich Halle laut dem Bericht hingegen durchsetzen: Eine zuvor verhängte Schutzanordnung gegen die Schauspielerin wurde aufgehoben. Im Laufe des Verfahrens hatte Olivier seiner Ex-Frau vorgeworfen, Maceo gewürgt zu haben. Halle wies diese Anschuldigung zurück. Der Konflikt ging so weit, dass Maceo vor Gericht aussagen musste. Halle versuchte laut dem Portal, die Aussage zu verhindern, da sie Olivier vorwarf, den Jungen beeinflusst zu haben. Maceo wurde schließlich dennoch angehört, allerdings nicht öffentlich. Für die Befragung mussten beide Elternteile den Gerichtssaal verlassen. Was der Teenager dort sagte und in welchem Umfang seine Angaben in die Entscheidung einflossen, ist nicht bekannt.
Bislang hatten sich Halle und Olivier die Betreuung ihres Sohnes auf Grundlage eines geteilten Sorgerechts aufgeteilt. Die neue Regelung folgt auf einen erbitterten Rechtsstreit der ehemaligen Partner über Maceos Betreuung. Für zusätzliche Unruhe sorgte ein Beitrag auf Halles Instagram-Account. In dem Post hieß es in deutscher Übersetzung: "Wenn Kinder ihre Mutter respektlos behandeln, liegt die Ursache oft in ihrer Beziehung zum Vater." Der Account der Schauspielerin soll zu diesem Zeitpunkt gehackt worden sein. Es gibt laut TMZ keinen Beleg dafür, dass sie diese Aussage selbst veröffentlicht hatte. Oliviers Anwalt griff den Beitrag dennoch vor Gericht auf. Er erklärte, dieser "störe den Frieden meines Mandanten". Deshalb wollte er die Beweisaufnahme erneut öffnen lassen. Der Richter lehnte diesen Antrag allerdings ab. Weder Halle noch Olivier haben sich bislang öffentlich zu der Entscheidung geäußert.






















