

Williams TV-Antwort: Stichelte er damit gegen Prinz Harry?
Prinz William (44) überraschte in der vergangenen Woche mit einem Auftritt in der BBC-Talkshow "The Graham Norton Show". Auf dem berühmten roten Sofa nahm der Prinz von Wales neben Cate Blanchett (57), Hannah Waddingham (52) und Robert Irwin (22) Platz. Gleich zu Beginn wollte Gastgeber Graham Norton eine wichtige Frage klären: "Wie soll ich Sie für die Zwecke der Talkshow-Welt ansprechen?“ William gab sich betont locker und antwortete: "Wie es passt." Als Norton schließlich vorschlug, ihn einfach William zu nennen, stimmte der Royal zu: "Ja. William. Das ist gut!" Die entspannte Szene sorgte im Studio für Gelächter. Inzwischen wird Williams Antwort jedoch auch anders interpretiert: Einige sehen darin einen möglichen Seitenhieb auf seinen Bruder Prinz Harry (42) und dessen Ehefrau Herzogin Meghan (45). Schließlich wird immer wieder über den Umgang der Sussexes mit ihren royalen Titeln diskutiert. Einen konkreten Hinweis darauf, dass William mit seiner Antwort tatsächlich auf seinen Bruder und dessen Frau anspielen wollte, gibt es allerdings nicht.
Diese Interpretation stammt von Charlotte Griffiths, Editor-at-Large der Mail on Sunday. Im Gespräch mit News24 ordnete sie Williams Fernsehauftritt ein und brachte dessen Antwort mit der Titelfrage rund um Harry und Meghan in Verbindung. "Bei diesem ganzen Moment, als Graham Norton sagt: 'Wie soll ich Sie nennen?', hatte ich beinahe das Gefühl, dass er darauf anspielte, dass Meghan und Harry sich Prinz und Prinzessin nennen und auch ihre Kinder – selbst auf deren Geburtstagstorten steht dann Prinzessin Lilibet", erklärte die Journalistin. Allerdings räumte Griffiths selbst ein, dass ihre Deutung spekulativ sei: "Meghan nennt sich Herzogin und HRH. Ich weiß nicht, ob ich da zu viel hineinlese, aber ich habe beinahe das Gefühl, dass das ein versteckter Seitenhieb war." Williams gelassene Reaktion schien sie dagegen für authentisch zu halten. "Es war so schön, dass man merkte, William meinte wirklich: Wie es passt. Es ist ihm eigentlich egal, und es war nicht aufgesetzt", sagte Griffiths. Anlass für Williams Besuch in der Talkshow war übrigens seine Umweltinitiative Earthshot Prize. Die nächste jährliche Preisverleihung soll im November 2026 im indischen Mumbai stattfinden.
Hinter der vermuteten Spitze steht der unterschiedliche Umgang der beiden Brüder und ihrer Familien mit royalen Titeln. Während William als Prinz von Wales zu den aktiven Mitgliedern der Königsfamilie gehört, führen Harry und Meghan auch nach ihrem Rückzug von den royalen Pflichten weiterhin ihre Titel als Herzog und Herzogin von Sussex. Auch ihre Tochter Lilibet bezog Charlotte Griffiths in ihre Interpretation ein und verwies dabei ausdrücklich auf die Bezeichnung "Prinzessin Lilibet". Allerdings handelt es sich dabei lediglich um die persönliche Deutung der Journalistin. Ein Beleg dafür, dass William mit seiner Antwort tatsächlich auf Harry, Meghan oder deren Kinder anspielen wollte, liegt nicht vor. Dass eine beiläufige Bemerkung zur richtigen Anrede Raum für Spekulationen über das Verhältnis der Brüder lässt, dürfte auch an ihrer familiären Verbindung liegen. In der Sendung selbst erwähnte William weder Harry noch Meghan oder deren Kinder. Seine Antwort bezog sich ausschließlich auf die Frage, wie Graham Norton ihn während des Gesprächs ansprechen könne.























