Viraler Ragebait mit Tochter: TikTokerin muss ins Büßercamp

Viraler Ragebait mit Tochter: TikTokerin muss ins Büßercamp

- Anja-Stine Andresen
Lesezeit: 3 min
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Für TikTokerin und Momfluencerin Anna Miltina gab es in der Runde der Schande einiges zu hören. In Das große Promi-Büßen wurden ihre umstrittenen Familienvideos ins Visier genommen. Moderatorin Olivia Jones (56) zeigte einen Clip, in dem Anna behauptet, ihre Tochter könne Koreanisch. Zu hören sind von den beiden allerdings nur Laute. Nach heftigen Rassismusvorwürfen entschuldigte sich die Content Creatorin damals bei "allen Koreanern" und erklärte: "Ich wusste nicht mal, dass es so etwas wie Alltagsrassismus gibt." Sie warf jedoch Korea, China und Asien in eine Schublade und trat ins nächste Fettnäpfchen. Olivia half mit einer kleinen Geografiestunde nach: Asien sei ein Kontinent, China und Korea seien zwei Nationen mit unterschiedlichen Kulturen. Annas Antwort: "Boah ja, dann hat mir da halt ein bisschen Allgemeinwissen gefehlt." Anna hat rund 400.000 Follower auf TikTok.

Ernster wurde es bei einem viralen Video, in dem sie ihre neunjährige Tochter unter anderem als hässlich bezeichnet und sagt: "Ich wünschte, du würdest nicht existieren." Anna verteidigte sich und behauptete, das Ganze sei inszeniert. Sie habe Hasskommentare wiederholt, die sie und ihre Tochter im Netz bekämen. Olivia wies darauf hin, dass dem Mädchen die Tränen in die Augen geschossen seien. Annas Antwort: Ihre Tochter sei eben eine gute Schauspielerin. Zu einem weiteren Video, in dem die Influencerin über Morddrohungen und Stalking spricht und in dessen Kommentaren sogar der Schulweg ihres Sohnes auftauchte, räumte sie ein: "Ich weiß. Ich habe aus der Sache aber eigentlich mehr gemacht, als es war." Dann legte sie ein offenes Geständnis ab: Die Influencerin gab zu, Videos über ihre Kinder bewusst als Ragebait inszeniert zu haben.

Ihr Ziel war mehr Reichweite im Netz. Olivia fand dafür klare Worte. Sie machte Anna deutlich, dass sich die Reaktionen auf virale Videos nicht kontrollieren lassen. Außerdem trage sie eine besondere Verantwortung für ihre Kinder. Anna gab sich zunächst betont tough, winkte bei manchen Vorwürfen einfach ab und zeigte kaum Einsicht. Ganz anders reagierte Georgina Fleur (36), die das Ganze über einen Bildschirm im Büßercamp mitverfolgte: Die Mutter einer Tochter war beim Anblick der Szenen völlig aufgelöst. Sie weinte und war erschüttert darüber, was Annas Kinder erleben. Sie konnte nicht nachvollziehen, warum Anna ihre Kinder derart für Klicks zur Schau stelle. Erst später flossen auch bei Anna im Einzelinterview die Tränen: "Natürlich macht das etwas mit mir. Ich versuche, das Beste für meine Kinder zu machen." Olivia riet ihr, die Kleinen künftig zu verpixeln und alte kontroverse Videos zu löschen.

Die fünfte Staffel "Das große Promi-Büßen" ist seit dem 26. Oktober 2026 auf Joyn verfügbar. Ab Dienstag, 24. November, ist das #PromiBüßen ebenfalls erstmals um 22:10 Uhr in SAT.1 zu sehen.

TikTokerin Anna Miltina mit ihren Kindern
TikTok / annamiltina
TikTokerin Anna Miltina mit ihren Kindern
TikTokerin Anna Miltina, "Das große Promi-Büßen"
Joyn
TikTokerin Anna Miltina, "Das große Promi-Büßen"
Anna Miltina, TikTokerin
Instagram / annamiltina
Anna Miltina, TikTokerin
Wie glaubwürdig findet ihr Annas späte Reue im Einzelinterview?