Greta Barthel (27) verfolgt Love Island VIP auch nach ihrem Ausscheiden weiter – und meldet sich nun mit einem deutlichen Appell zu Wort. In ihrer Instagram-Story kritisierte der Realitystar die Reaktionen einiger Zuschauer auf die aktuellen Folgen. Anlass waren beleidigende und abwertende Kommentare über neue Granaten, die mit einer Teilnehmerin bereits eine gemeinsame Vergangenheit haben. Greta fordert vom Publikum mehr Respekt und weniger vorschnelle Urteile. Wen jemand kennenlerne, date oder mit wem jemand intim werde, gehöre zum Privatleben und bestimme nicht den Wert eines Menschen. "Jeder sollte sein Privatleben so gestalten dürfen, wie er möchte, ohne dafür gesellschaftlich verurteilt oder abgewertet zu werden", betonte das Model.
Außerdem verwies Greta auf die Mechanismen hinter solchen Sendungen. Begegnungen zwischen Menschen mit gemeinsamer Vorgeschichte seien von den Produktionen bewusst geplant, um Spannung und Unterhaltung zu schaffen. Vergleichbare Situationen gebe es auch in anderen Realityformaten. Besonders kritisch sieht die ehemalige Kandidatin dabei die unterschiedlichen Maßstäbe für Männer und Frauen: Männer würden für Erfahrungen beim Dating oder Sex mitunter gefeiert, während Frauen für dasselbe Verhalten abgewertet würden. Für Greta ist dagegen entscheidend, dass alle Beteiligten freiwillig handeln. Ihre Haltung fasste sie so zusammen: "Solange Menschen selbstbestimmt und einvernehmlich handeln, sollte das doch ganz allein ihre Sache sein."
Der Umgang miteinander hatte in der laufenden Staffel bereits zuvor für Diskussionen gesorgt. Rafael Neugart (31) kritisierte nach einer ausgestrahlten Folge öffentlich Marla Slengard und Henna Urrehman, weil sie abfällig über andere Teilnehmerinnen gesprochen hatten. Marla hatte ihre Mitbewohnerinnen unter anderem als "Opferweiber" bezeichnet, worüber Henna lachte. Rafi erklärte, viele dieser Situationen in der Villa selbst nicht mitbekommen zu haben. Erst die ausgestrahlten Folgen und spätere Interviews hätten ihm gezeigt, was ihm während der Dreharbeiten entgangen war. Gretas Appell rückt nun ebenfalls persönliche Herabsetzungen in den Fokus – diesmal vor allem jene, die von Zuschauern ausgehen.






















