Florian Brückner verdankt neue Rolle seinem Bruder

Florian Brückner verdankt neue Rolle seinem Bruder

- Nurin Khalil
Lesezeit: 3 min
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Florian Brückner hat seine Hauptrolle im neuen Kinofilm "Kommissar Jennerwein - Hochsaison" einem ganz besonderen Menschen zu verdanken: seinem Bruder Maximilian Brückner (47). Eigentlich sollte dieser den Hauptkommissar spielen. Aus Zeitgründen musste er jedoch absagen und brachte stattdessen Florian ins Spiel. Im Film verschlägt es Jennerwein in die verschneite Alpenkulisse von Garmisch-Partenkirchen. Dort ermittelt er zusammen mit Ludwig Stengele, gespielt von Frederic Linkemann, und Nicole Schwattke, verkörpert von Sarah Thonig (34). Das Team muss den Tod eines dänischen Skispringers aufklären. Außerdem wurde ein Anschlag auf den Präsidenten des Winterspiele-Komitees verübt. In anonymen Schreiben werden weitere Verbrechen angekündigt. Zusätzlich machen misstrauische Dorfbewohner und der Bürgermeister, dargestellt von Cornelius Obonya, den Ermittlern die Arbeit schwer. Der Streifen ist die erste Kinoadaption der Bestsellerreihe von Jörg Maurer rund um Kommissar Hubertus Jennerwein.

Wie unverhofft das Filmangebot kam, erzählte Florian jetzt bei der Filmpremiere im Interview mit Joyns "Behind The Screens". Maximilian habe ihn eines Tages einfach gefragt: "Kann ich dich da empfehlen?" Lange überlegen musste Florian nicht. "Ja, klar", sei seine spontane Antwort gewesen, erinnert er sich lachend. Heute nennt er seine Reaktion von damals allerdings "naiv". Ab dem 5. November ist Florian als Kommissar Hubertus Jennerwein auf der großen Leinwand zu sehen. Maximilian stand diesmal nicht gemeinsam mit seinem Bruder vor der Kamera. Er wirkte stattdessen am Drehbuch mit. Diese Konstellation entpuppte sich für Florian als großer Vorteil. Weil sein Bruder die Geschichte bereits kannte, konnten sich die beiden in der Vorbereitung intensiv über den Stoff austauschen. "Das war in der Vorbereitung für mich schon toll, weil er in diesem Kosmos schon drin war", erzählt der Schauspieler bei "Behind The Screens".

Die beiden Brüder stammen aus einer großen Familie: Sie sind zwei von insgesamt acht Geschwistern und wuchsen in der Nähe von Rosenheim auf. Gleich mehrere von ihnen teilen die Leidenschaft für die Schauspielerei. Auch die beiden Brüder standen schon gemeinsam vor der Kamera, etwa 2008 in "Räuber Kneißl" und 2012 in "Was weg is, is weg". In beiden Filmen spielten sie passenderweise Brüder. Nach der Arbeitsteilung beim Jennerwein-Projekt wünscht sich Florian, künftig wieder Seite an Seite zu drehen: "Jetzt wäre es mir in Zukunft irgendwann mal noch lieber, wenn wir beide vor der Kamera stehen." Der Dreh in der bayerischen Heimat gab ihm außerdem ein vertrautes Gefühl. "Da fühlt man sich im eigenen Gefilde sicher", erklärt er. Einen weiteren Vorteil des Drehs daheim genießt der Schauspieler ebenso: "Das Tolle ist natürlich, dass ich es nicht so weit nach Hause habe. Das ist für mich das Wichtigste." Florian ist seit 2023 zudem als junger Schreiner Eder in "Neue Geschichten vom Pumuckl" zu sehen. Dabei tritt er in die Fußstapfen des großen Gustl Bayrhammer.

Florian Brückner und Maximilian Brückner beim Deutschen Filmball 2026 im Hotel Bayerischer Hof in München
Getty Images
Florian Brückner und Maximilian Brückner beim Deutschen Filmball 2026 im Hotel Bayerischer Hof in München
Florian Brückner bei der Premiere von "Pumuckl und das große Missverständnis" im Mathäser Filmpalast, München, 19.10.2025
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Florian Brückner bei der Premiere von "Pumuckl und das große Missverständnis" im Mathäser Filmpalast, München, 19.10.2025
Schauspieler Maximilian Brückner, April 2026
Getty Images
Schauspieler Maximilian Brückner, April 2026
Marcus H. Rosenmüller, Florian Brückner, Gisela Schneeberger und Maximilian Schafroth bei der Premiere von "Pumuckl und das große Missverständnis"
Getty Images
Marcus H. Rosenmüller, Florian Brückner, Gisela Schneeberger und Maximilian Schafroth bei der Premiere von "Pumuckl und das große Missverständnis"
Maximilian empfiehlt seinen Bruder als Hauptdarsteller: Wie bewertet ihr das?