Spaniens Thronfolgerin Prinzessin Leonor (21) begeistert längst nicht mehr nur ihr eigenes Land. Nach ihrem 21. Geburtstag am 31. Oktober zieht sie auch zunehmend die Aufmerksamkeit der Weltpresse auf sich. Das renommierte britische Magazin Tatler stellt sie mittlerweile sogar auf eine Stufe mit den zwei wohl bekanntesten Ikonen des britischen Königshauses: Prinzessin Diana (†36) und Prinzessin Kate (44). Auf Instagram schrieb das Blatt: "In den Achtzigerjahren gab es Prinzessin Diana. Anfang der 2010er-Jahre den Kate-Middleton-Effekt. Mitte der 2020er-Jahre hat die Generation Z entschieden: Prinzessin Leonor von Spanien ist ihr royales Idol." Dem Magazin geht es dabei nicht darum, dass die drei Frauen den gleichen Lebensweg hätten. Im Mittelpunkt steht vielmehr die enorme Faszination, die Diana, Kate und jetzt auch Leonor jeweils bei ihrer Generation auslösen. Passend dazu veröffentlichte Tatler eine Bilderreihe, die die Prinzessin in verschiedenen Phasen ihres Lebens zeigt.
Für Tatler gehört die älteste Tochter von König Felipe VI (58) und Königin Letizia (54) zu den am besten qualifizierten Gen-Z-Mitgliedern der europäischen Königshäuser. Besonders beeindruckt ist das Magazin von der Mischung aus öffentlicher Präsenz und gründlicher Vorbereitung auf ihre künftige Rolle. Nach ihrer dreijährigen militärischen Ausbildung, die sie bei Heer, Marine und Luftwaffe absolvierte, widmet sich Leonor seit September ihrem Politikwissenschaftsstudium an der Universidad Carlos III de Madrid. Parallel dazu wächst ihr royales Pflichtenheft: So moderierte sie im Oktober bei der Verleihung der Prinzessin-von-Asturien-Preise in Oviedo die Zeremonie weitgehend eigenständig und thematisierte in ihrer Ansprache die Sorgen und Zukunftsängste der heutigen Jugend. Sollte sie eines Tages den Thron besteigen, wäre sie Spaniens erste regierende Königin seit Isabella II., deren Herrschaft 1868 endete. Tatler fasst zusammen: "Verstand und Schönheit – jetzt fehlt ihr nur noch eine Krone …" Auch die französische Gala hebt hervor, dass Leonor durch ihre zunehmend eigenständigen Auftritte ihren Platz in der Monarchie immer fester einnimmt.
Laut der französischen Zeitschrift Point de Vue hat Leonors selbstbewusstes Auftreten auch mit der besonders engen Bindung zu ihrem Vater zu tun. "Leonor und Felipe VI. – ein Vater und seine Tochter, verbunden durch eine unerschütterliche Liebe. Er ist ihr König, aber auch ihre wichtigste Stütze. Felipe VI. stand Leonor bei jedem Schritt ihrer Ausbildung zur Seite und begleitete sie liebevoll auf ihrem Weg in ihre Zukunft", heißt es in dem Magazin. Für Leonor ist Felipe VI. weit mehr als nur ihr Vater und König. Er fungiert zeitgleich als ihr wichtigster Ratgeber und Mentor sowie als Leitfigur beim Hineinwachsen in ihre künftige Herrscherrolle. Tatler betont jedoch, dass ihr Status neben all den Privilegien auch eine enorme emotionale Last bedeutet. Auf dem Weg dorthin gilt ihre Familie für die Prinzessin als das entscheidende Fundament, das ihr den nötigen Rückhalt gibt.

























