Nachdem Sarah Knappik (24) gestern die Dschungelprüfung vermasselte und nicht einen Stern holte, mussten die elf Dschungelcamp-Bewohner gestern hungern. Da kommt ein 11-Gänge-Menü bestimmt gerade recht. Wobei sich die Promis im Busch vermutlich nicht gerade um dieses opulente Mahl prügeln, denn beim „Oktoberfest im Dschungel“ bekommen die Promis natürlich keine leckeren Köstlichkeiten vorgesetzt, sondern das wohl ekelhafteste, was der Dschungel so zu bieten hat.

Antreten musste Jay (28) und auch Sarah wurde erneut zur Prüfung einberufen. Ob sie ihren Patzer jetzt wieder gut machen kann? Die bekennende Vegetarierin und ihr Erzfeind im Camp mussten die Feindschaft kurz begraben und zusammenarbeiten. Für jede der elf heruntergewürgten Delikatessen gibt es einen Stern. Sonja Zietlow (42) erklärt beiden vorher noch schnell: „Jeder darf sein Häppchen oder Getränk weiter schieben, wenn er es nicht mag. Aber dann ist er beim nächsten Gang wieder als Erster dran und den muss er dann nehmen, damit es einen Stern gibt.“ Um das Ganze noch etwas interessanter zu gestalten, gibt es auch noch eine Zeitvorgabe: „Immer so lange, wie der andere eine Maß Bier stemmen kann, ohne dass sie den Tisch berührt oder etwas verschüttet wird.“

Und dann geht es auch schon los: Sarah bekommt ein „Stinkbier“ serviert. Darin enthalten sind eine pürierte Stinkfrucht, auch Kotzfrucht genannt, und etwas Tofu. Beherzt greift sie zu und ertrinkt den ersten Stern. Immerhin schon einer mehr, als in der vorherigen Prüfung. Dann muss Jay ran. Die „Madlermaß“, gequirlte Maden und Mehlwürmer mit Seidenraupen garniert, stellt für ihn kein Problem dar. Stern Nummer 2 geht auf sein Konto. Gang drei geht erneut an den Sänger: „Dschungel-Obazda“, eine Stinkfrucht-Tofu-Creme. Erstaunlicherweise beweist Sarah Teamgeist und erklärt: „Reich es weiter, lass es mich essen, ich esse alles Vegetarische.“ Erneut sichert sie sich einen Stern.

Die „(L)Augenbrezel“ für Jay hat es dann wirklich in sich. Brezel mit Fischaugen garniert, wobei der Kandidat nur die Glubscher essen soll. „In vielen Ländern eine Spezialität, da bekommt der König des Tisches die Augen“, wirft Sonja ein. „Dann bin ich heute mal König“, stellt Jay fest und würgt sein Mahl herunter. Beim „Alkoholfreien“, pürierte Emu-Leber und Rattenhirn, muss Sarah passen und überlässt Jay das Glas, der holt Stern Nummer 5. Anschließend tut Sarah etwas für ihre träge Verdauung und kippt ein „Helles“ herunter. Ob die flüssigen, vergorenen Sojabohnen ihren müden Darm tatsächlich in Schwung gebracht haben? Anschließend wird Jay eine „Sülze“ serviert. Tapfer isst er das Mahl aus Kakerlaken, Mehlwürmern und Grillen.

Beim achten Gericht meldet sich erneut die Vegetarierin zu Wort: „Ich kann keine Tiere töten, ich haue alles Vegetarische weg, aber keine Tiere.“ Der achte Stern scheitert an lebenden Grillen und Co., da sie bereits zuvor einen Gang weitergereicht hatte. Auch den „Rattler“, einen pürierten Rattenschwanz, nimmt sie nicht zu sich, überlässt ihn diesmal wieder Jay. Daraufhin müsste sie eigentlich das nächste Menü wieder verspeisen, da zerstampfte Hirschhoden natürlich auch gegen ihre Überzeugung sind, verweigert sie erneut die Aufnahme.

Letztes und vermutlich abartigstes Gericht ist dann der „Absacker“, der aus Krokodilpenis mit Vorhaut besteht. „Ihr könnt selber entscheiden, wer den Absacker trinkt“, so Dirk Bach (49). Jay opfert sich und holt so den neunten Stern. „Ich bin froh, dass der Rest der Clique heute wieder gut essen kann“, so der US 5-Sänger.

Ihm dürfte der Appetit vermutlich erstmal vergangen sein. Auf dem Weg zurück ins Camp lässt er sich die Prüfung nochmal durch den Kopf gehen und übergibt sich im Busch.

Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de.

Waldbrände in Australien im Januar 2020
Getty Images
Waldbrände in Australien im Januar 2020
Waldbrand in Nowra (Australien)
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Waldbrand in Australien im Januar 2020
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Waldbrand in Australien im Januar 2020
Waldbrände in Australien im Januar 2020
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Waldbrände in Australien im Januar 2020


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