Da muss Oliver Kahn (41) jetzt aber tief in die Tasche greifen. Weil er Luxus-Textilien nach einem Besuch in Dubai nicht ordnungsgemäß verzollte, muss er jetzt 125.000 Euro Strafe zahlen.

Normalerweise darf man Ware im Wert von 430 Euro zollfrei einführen, solange sie für den privaten Gebrauch bestimmt sind. Doch der ehemalige National-Torhüter lag mit seinen Mitbringseln deutlich über dieser Marke. Allerdings gab er damals bei der Landung, im Februar 2010, an, nicht zu verzollen zu haben. Routinemäßig durchsuchte aber ein Zollbeamter sein Gepäck und stieß dabei auf edle Kleidung von Armani und Co. Eigentlich hätte Kahn für Zoll und Einfuhrgebühr satte 2119,04 Euro hinblättern müssen.

Aus juristischer Sicht handelt es sich bei diesem Vergehen um versuchte Steuerhinterziehung, da Kahn angab, keine anmeldepflichtige Ware bei sich zu haben. Oliver Kahn akzeptiert die vom Amtsgericht Landshut verhängte Strafe, somit ist der Fall abgeschlossen.

Oliver Kahn in Monaco
Getty Images
Oliver Kahn in Monaco
Oliver Kahn im Oktober 2017 in Monaco
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Oliver Kahn im Oktober 2017 in Monaco


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