Horror-Unfall: Lindsey Vonns Schwester meldet sich zu Wort
Lindsey Vonn (41) hat bei den Olympischen Winterspielen in Cortina einen dramatischen Sturz erlebt. Nur 13 Sekunden nach ihrem Start in der Abfahrt ging die Ski-Legende zu Boden, überschlug sich mehrfach und musste schließlich mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Innsbruck geflogen werden. Ihre Schwester Karin Kildow, die vor Ort ist, äußert sich zu dem Vorfall gegenüber NBC: "Das war definitiv das Letzte, was wir sehen wollten. Es ging alles sehr schnell. In so einem Moment hofft man einfach nur, dass sie okay ist. Es war beängstigend, denn wenn man sieht, wie die Tragen herausgebracht werden, ist das kein gutes Zeichen."
An Lindseys Seite seien aktuell ihr Team und ihr Vater Alan. "Sie hat alles gegeben, deshalb ist es wirklich schwer, das mit anzusehen. [...] Ich glaube, sie wird gerade untersucht, das ist das Einzige, was wir bisher gehört haben", berichtet die Schwester weiter. Es war nicht der erste Rückschlag für Lindsey bei diesen Spielen: Bereits eine Woche zuvor hatte sie einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten. Dennoch entschied sie sich, an der Abfahrt teilzunehmen – ein emotionales Comeback, das jedoch ein abruptes Ende fand.
Auf den TV-Bildern der ARD waren nach Lindseys Sturz ihre Schmerzensschreie deutlich zu hören. Helfer und Sanitäter eilten sofort herbei, der Bereich wurde von Streckenposten abgesperrt. Das Rennen wurde unterbrochen. Ex-Profi Felix Neureuther (41) schätzte Lindseys Entscheidung im Gespräch mit dem Rundfunkverbund so ein: "Sie hat das Risiko oben definitiv schon genommen. Das war die Angst, die ich hatte, dass sie für dieses eine Rennen so versucht, übers Limit zu gehen." Der erfahrene Sportmediziner Thierry Murrisch erklärte außerdem gegenüber Bild: "Ohne diese wichtige Struktur fehlt dem Knie die Stabilität. [...] Sie geht ein extrem hohes Risiko ein, gerade auch bei ihrer Verletzungsvorgeschichte." Die Angst vor schweren Folgeverletzungen war also von Beginn an groß.










