Der Film „Melancholia“ ist bestimmt alles andere als schlecht. Hauptdarstellerin Kirsten Dunst (29) wurde bei den 64. Filmfestspielen in Cannes immerhin mit einem Preis als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Man kann also damit rechnen, dass der Film ein Erfolg werden könnte, wenn er am 6. Oktober in den deutschen Kinos startet. Aber was soll jetzt aus Regisseur Lars von Trier (55) werden?

Der hatte ja bei der mittlerweile berüchtigten Promokonferenz zu „Melancholia“ ziemlich harten Tobak verlauten lassen: „Ok, ich bin ein Nazi.“ Egal, wie so eine Aussage auch gemeint ist, dass er sich damit einen nicht wieder gutzumachenden Fehler, was seine Karriere und seinen Ruf betrifft, geleistet hat, muss man nicht noch extra erwähnen. Aber der Regisseur selbst sieht es weitaus gelassener, so meinte er jetzt laut thehollywoodreporter.com: „Es tut mir leid um den Schaden, den das bei dem Film und den Filmfestspielen angerichtet hat. Aber als Filmemacher treffe ich auf Hindernisse. Wenn dieses nun darin besteht, dass ich nicht mehr so viel Budget zur Verfügung habe und ich nicht nach Cannes kann, dann ist das vielleicht gut für meine Filme.“

Zumindest hat bisher noch kein Studio angedeutet, die Veröffentlichung von „Melancholia“ auf Eis zu legen. Aber ob sich weiterhin Schauspielgrößen wie Kirsten Dunst, Nicole Kidman (43) oder Willem Dafoe (55) für seine Projekte gewinnen lassen, steht in den Sternen.

Fatih Akin und Diane Kruger im Jahr 2018
Getty Images
Fatih Akin und Diane Kruger im Jahr 2018
Mischa Barton während ihrer Zeit bei "O.C. California", März 2003
Getty Images
Mischa Barton während ihrer Zeit bei "O.C. California", März 2003
Jesse Plemons und Kirsten Dunst Ende August 2019 in Los Angeles
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Jesse Plemons und Kirsten Dunst Ende August 2019 in Los Angeles


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