In dieser Woche ist die Fortsetzung von „96 Hours“ bei uns in Deutschland angelaufen. „96 Hours – Taken 2“ heißt der neue Film, in dem Liam Neeson (60) wieder ordentlich Probleme bekommt – und zwar mit dem Vater der Männer, die im ersten Teil seine Tochter getötet haben und die er selbst auf seinem Rachefeldzug erledigte.

Kaum jemand hätte gedacht, dass die Story rund um Bryan Mills und seine Familie in eine zweite Runde gehen könnte. Doch dann kam Autor und Produzent Luc Besson (53) mit einem Script um die Ecke und [Artikel nicht gefunden], während der erste Teil hauptsächlich in Paris spielte. Und jetzt, nachdem zum zweiten Mal ein „Taken“-Film äußerst erfolgreich im Kino läuft, fragen wir uns natürlich, ob es sogar ein drittes Abenteuer für Bryan Mills geben könnte.

Wen könnte man dabei besser fragen, als Hauptdarsteller Liam Neeson, der beim zweiten Teil bereits im kreativen Bereich Mitspracherecht hatte. Eine dritte Runde sieht er in der Geschichte allerdings persönlich nicht, wie er Promiflash im Interview verriet. „Ich persönlich sehe keine mögliche Fortsetzung. Sie kann nicht noch einmal entführt werden!“ Genau das habe er sich aber ironischerweise auch schon nach dem ersten Teil gedacht. „Ich war schon vor diesem Teil skeptisch, als Luc Besson mit dem Drehbuch ankam. Aber es hat mich am Ende überzeugt. Nun sehe ich aber keine weitere Entwicklung.“

Dann aber erzählte uns Liam, dass seine verstorbene Frau Natasha Richardson (†45) einst eine gute Idee für eine Weiterführung der Handlung hatte: „Es ging darum, dass der Charakter von Maggie Grace (29), also meine Filmtochter Kim, mit einer Organisation wie UNICEF in Kontakt kommt. Es gibt Hunderte von Mädchen in Osteuropa, die einfach verschwinden, die Opfer von Menschenhandel werden. Die Organisation tritt dann mit Bryan Mills in Kontakt, um zu sehen, ob er etwas tun kann. Nicht dass er Menschen töten soll, sondern dass er mit ihnen gegen die großen Fische angeht, die das alles organisieren. Seine Tochter bekommt dann Wind von der Idee und will mitkommen, weil sie in der Situation war und weiß, was die Mädels durchmachen. Ich fand die Geschichte sehr spannend.“

Also vielleicht doch Material für einen dritten Teil? Schwer zu sagen... Fakt ist, dass Liam Neeson keinem Film abgeneigt ist, wenn ihm die Story gefällt. Warten wir also mal ab, ob er die Geschichte seiner Frau vielleicht Autor Luc Besson erzählt und ihn von der Idee überzeugen kann.

Liam Neeson, 2018
Getty Images
Liam Neeson, 2018
Liev Schreiber und Naomi Watts mit ihren Söhnen auf der "Pan"-Premiere 2015
Laura Cavanaugh/Getty Images
Liev Schreiber und Naomi Watts mit ihren Söhnen auf der "Pan"-Premiere 2015
Liam Neeson und Natasha Richardson, 2008
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Liam Neeson und Natasha Richardson, 2008


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