Alexa Maria Surholts langer Weg bis zur Diagnose Hashimoto
Alexa Maria Surholt (58), bekannt aus der ARD-Serie In aller Freundschaft, kämpfte über längere Zeit mit gesundheitlichen Beschwerden wie anhaltender Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Gewichtszunahme. Trotz Arztbesuchen blieb die Ursache ihrer Probleme zunächst unbekannt. Die Schauspielerin bekam die Diagnose Wechseljahre, doch die Symptome besserten sich nicht. Erst als ein weiterer wichtiger Hormonwert untersucht wurde, kam heraus: Alexa leidet an Hashimoto-Thyreoiditis, einer chronischen Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. "Der Arzt verschrieb mir das Medikament L-Thyroxin – und schon nach zwei Wochen kam die lebensfröhliche Frau, die ich von früher kannte, zurück", erzählt sie Bunte.
Wie Alexa berichtet, habe sie nach der Diagnose vieles an ihrer Lebensweise angepasst. Ohne strenge Diäten oder übermäßigen Sport verlor sie rund 20 Kilogramm Körpergewicht und wechselte von Kleidergröße 46 auf 40. Ihre "weiblichen Rundungen" schätzt sie jedoch weiterhin: "Ich halte die 'Body Positivity'-Bewegung für uns Frauen für ganz wichtig und bin der Meinung, dass jeder Körper auf seine Weise schön ist, auch wenn er nicht dem von der Gesellschaft diktierten Schönheitsideal entspricht." Im Gespräch mit der Zeitschrift Bunte betont sie auch, wie wichtig es sei, ärztliche Diagnosen nicht unreflektiert hinzunehmen und auf gründliche Untersuchungen zu bestehen.
Die Schauspielerin, die seit der ersten Folge als Sarah Marquardt Teil des Ensembles der Sachsenklinik ist, setzt sich nun öffentlich für mehr Bewusstsein rund um die Krankheit ein. Obwohl ihre Diagnose und die daraus folgenden Veränderungen in ihrem Körper einschneidend waren, schätzt sie die neue Lebensqualität, die sie durch eine verbesserte Gesundheit gewonnen hat. Alexa hat so nicht nur vor der Kamera, sondern auch im echten Leben gezeigt, wie wichtig eine fundierte medizinische Betreuung ist.





