Reality-Shows sind gefragt beim Publikum und gerade wenn es brenzlig wird und Grenzen überschritten werden, steigen die Einschaltquoten. Ab einem gewissen Punkt hört der Spaß allerdings auf und das ist spätestens, wenn es ernsthaft um die Gesundheit und sogar um das Leben geht.

Dies musste nun die französische Überlebensshow "Koh-Lanta", das Pendant zum amerikanischen "Survivor", schmerzhaft erfahren, nachdem zu Beginn der 16. Staffel einer der Teilnehmer verstarb. Gérald Babin (25) erlitt während der Dreharbeiten der Reality-Show einen Herzinfarkt. Er wurde vom Drehort in ein Krankenhaus gebracht und verstarb dort an den Folgen des Infarkts, auch wenn er zunächst wiederbelebt wurde.

Laut dem Hollywood Reporter zog der Sender nun seine Konsequenzen. Channel TF1 hat im Absprache mit der Produktionsfirma Adventure Line Productions die komplette Staffel einstellt. "Eigentlich war dies auch gar keine Frage", sagte TF1-Sprecher Alexander Petit und bestätigte: "Es werden nun alle Kandidaten zurück nach Frankreich geflogen."

Gérald Babin starb, nachdem die Kandidaten am ersten Tag von einem Boot sprangen und einen Seilzieh-Wettkampf absolvierten. Er klagte zuvor über Krämpfe in seinen Armen und bekam schon am Set ärztliche Betreuung, bevor er dann ins Krankenhaus geflogen wurde. Ebenfalls betonte die Produktionsfirma, dass alle Kandidaten vor dem Wettkampf ausführlich ärztlich getestet wurden. Es soll keinen Anlass zur Sorge gegeben haben. Ob die Serie irgendwann mit einer weiteren Staffel fortgesetzt wird, ist aktuell unklar.

TF1
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