Selma Blair macht Gehstock auf der Oscar-Party salonfähig
Selbstbewusst, sexy und elegant – so präsentierte sich Selma Blair (53) bei der diesjährigen Oscar-Afterparty von Vanity Fair in Los Angeles. Die Schauspielerin erschien in einem stilvollen Abendkleid, das ihre Kurven in Szene setzte, und machte ihre Gehhilfe ganz selbstverständlich zum Bestandteil ihres Looks. Den Gehstock nutzt Selma als sichtbares Zeichen für ihren Umgang mit Multipler Sklerose, einer Diagnose, die sie 2018 erstmals öffentlich gemacht hatte.
Multiple Sklerose ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die zu Symptomen wie Sehstörungen, Lähmungen, Gleichgewichtsstörungen und extremer Müdigkeit führen kann. Die Krankheit gilt bislang als nicht heilbar, jedoch können moderne Therapien helfen, den Verlauf zu verlangsamen und die Lebensqualität zu erhalten. Selma verriet im Mai 2025 während einer Podiumsdiskussion der Women's Health, dass sie bereits als Siebenjährige erste MS-Symptome hatte. "Ich habe 30 Jahre gebraucht, um eine MRT-Untersuchung zu bekommen", erklärte sie damals. Ihre ersten Anzeichen habe sie bereits als Kind gespürt, dennoch seien ihre Beschwerden lange als Einbildung abgetan worden. Der Gehstock ist für Selma inzwischen sichtbarer Teil ihres selbstbestimmten Umgangs mit der Erkrankung.
Selma feierte ihren großen Durchbruch 1999 mit ihrer Rolle in "Eiskalte Engel". In den vergangenen Jahren hat sie sich zu einer der wichtigsten Stimmen für MS-Betroffene in Hollywood entwickelt. Die Schauspielerin nutzt ihre Bekanntheit regelmäßig, um auf die schwere Krankheit aufmerksam zu machen und anderen Mut zu machen. Vor Kurzem zeigte die Schauspielerin Aufnahmen aus einem Tonstudio, in dem sie gemeinsam mit dem mehrfach Grammy-prämierten Toningenieur Dave Reitzas arbeitete.









