Für diesen Film schämt sich Rosamund Pike zutiefst
Rosamund Pike (47) hat im Podcast "How to Fail with Elizabeth Day" offen über einen der größten Flops ihrer Karriere gesprochen. Die Schauspielerin erinnerte sich an die Dreharbeiten zu "Doom" aus dem Jahr 2005, einer Videospiel-Verfilmung, in der sie an der Seite von Dwayne "The Rock" Johnson (53) spielte. Während sie noch in ihrem Kostüm für "Stolz und Vorurteil" in Kornfeldern stand, bekam sie das Angebot für das Action-Franchise und dachte sich: "Ja, ich kann alles. Ich kann in meinem Reifrock auf diesen Heuballen springen, also kann ich sicherlich auch einige Zombies auf dem Mars töten." Doch die Dreharbeiten entpuppten sich als Alptraum für die Britin, die sich am Set völlig fehl am Platz fühlte.
Rosamund beschrieb die Atmosphäre am Set als dominiert von "Macho-Typen", Hanteln und Waffen, die von den Doom-Fans wie "heilige Reliquien" behandelt wurden. "Ich war einfach außerhalb meiner Komfortzone, außerhalb meiner Liga, außerhalb meiner Tiefe", erklärte sie im Gespräch. Ursprünglich war Ray Winstone für die Hauptrolle vorgesehen gewesen, bevor Dwayne, der damals erst wenige Jahre Filmerfahrung hatte, ihn ersetzte. Das fertige Ergebnis zog Rosamund vernichtend durch: "Es war eine absolute Bombe. Ich meine, ich hätte damit wahrscheinlich meine Karriere beenden können. Es war wahrscheinlich einer der schlechtesten Filme, die je gemacht wurden. Ich meine, es war eine Katastrophe." Rückblickend fühle sie sich glücklich, diesen Film überlebt zu haben.
Interessanterweise zeigte sich Rosamund in einem Interview mit IGN im Jahr 2005 zur Promotion des Films noch völlig anders. Damals scherzte sie, dass sie nach "Stolz und Vorurteil" dachte, Mr. Darcy sei der ultimative Mann, doch dann habe sie "The Rock" getroffen und gedacht: "Ah, englische Männer haben noch ein bisschen was zu lernen." Heute ist die Schauspielerin, die 1979 geboren wurde, dankbar für die Erfahrung, auch wenn sie zugab, damals einfach nicht genug über Videospiele gewusst zu haben. Nach diesem Debakel habe sie angefangen, ihre Recherche ernster zu nehmen, verriet sie im Podcast.








