Dass die französische Abenteuer-Show Koh-Lanta nicht ganz ohne ist, war von Anfang an klar. Wenn bis zu 20 Kandidaten auf einer einsamen Insel mit nur wenig Nahrung überleben müssen, birgt das eine Menge Gefahrenpotenzial. Das musste einer der Kandidaten im März am eigenen Leib erfahren. Nachdem 15 Staffeln lang alles gut ging, bezahlte der Teilnehmer Gérald Babin, 25, in der 16. Staffel der Show den Abenteuerspaß mit seinem Leben.

Dies blieb natürlich nicht ohne Folgen: Nach Babins Tod wurde die Sendung eingestellt, die zuvor so erfolgreich lief. Jetzt müssen sich unter Umständen auch Mitglieder des Produktionsteams oder andere Mitarbeiter verantworten, weil sie gegen Sicherheitsrichtlinien verstoßen haben. Laut spiegel.de wurden in Frankreich Ermittlungen eingeleitet, die ein eventuelles Fehlverhalten untersuchen sollen. Bei einem der Spiele war Babin am Strand zusammengebrochen. Die Obduktion ergab später, dass er tatsächlich an einem Herzleiden litt. Vielleicht hätte man ihn also auch gar nicht erst bei der kräftezehrenden Reality-Show antreten lassen sollen? Die Untersuchungen beziehen sich jedoch eher auf Beobachtungen von Augenzeugen. Ihnen zufolge soll es recht lange gedauert haben, bis dem bewusstlosen Kandidaten geholfen wurde. Es bleibt also abzuwarten, was die Ermittlungen in diesem Fall ergeben.

ActionPress/ ABACA PRESS
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