Es war der letzte Abpfiff seines Lebens. Am Anfang des Monats starb Wolfram Wuttke im Alter von nur 53 Jahren nach einem künstlichen Koma in einer Klinik im westfälischen Lünen. Jetzt wurde dem ehemaligen Kicker der Deutschen Fußballnationalmannschaft noch mal die letzte Ehre erwiesen.

Wolfram Wuttke
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Wolfram Wuttke

Am vergangenen Donnerstag wurde für den Mittelfeldspieler in Bochum-Gerthe eine Trauerfeier abgehalten. Wie die Bild berichtet, war sein Sarg in eine große Deutschland-Fahne gehüllt und im Hintergrund hingen die Wappen seiner ehemaligen Vereine wie dem 1. FC Kaiserslautern oder dem Hamburger SV. Etwa 100 Gäste nahmen an der Trauerfeier des kleinen Königs, wie er bei Espanyol Barcelona getauft wurde, teil. Darunter fanden sich auch einige seiner ehemaligen Weggefährten wie Kult-Trainer Peter Neuruhrer oder Vizeweltmeister Klaus Fischer.

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Ein großer Kicker ist nun also endgültig vom Spielfeld gegangen. Weinfeste wird er im Jenseits jedoch eher nicht besuchen, denn wie sagte er nach dem Vorwurf, er hätte ein solches trotz Verletzung besucht, einst sagte: "Ich kann gar nicht auf einem Weinfest gewesen sein, weil ich nämlich Biertrinker bin." Ein besonderer Spieler, der sicherlich eine große Lücke hinterlässt.

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