Im stolzen Alter von 89 Jahren verstarb die Blues-Legende B.B. King in seinem Haus in Las Vegas vor einigen Tagen. Doch ganz so friedlich, wie er eingeschlafen zu sein schien, wird sein Tod im Nachhinein nicht behandelt. Nun tauchen immer neue Geschichten in den Medien auf, seine Familie glaubt inzwischen sogar schon an die Vergiftung des Sängers und Gitarristen. Ermittlungen in diese Richtung soll es nun aber doch vorerst nicht geben.

B. B. King
Getty Images
B. B. King

Wie es jetzt heißt, wolle man doch erst einmal die Ergebnisse der Obduktion abwarten, bevor man die Ermittlungen wegen vermeintlichen Mordes aufnimmt. Könne der Gerichtsmediziner ein Verbrechen klar ausschließen, würde es für die Polizei auch keinen Grund geben, weitere Nachforschungen anzustellen. Laut foxnews hält auch der für das Erbe von B.B. King zuständige Anwalt die Anschuldigungen von Kings Töchtern Karen Williams und Patty King für haltlos und sogar lächerlich. Sie hatten geklagt, B.B. Kings Managerin und sein persönlicher Assistent Myron Johnson hätten B.B. King vergiftet. Johnson war bei dem Musiker, als dieser am 14. Mai starb, seine Familie war hingegen nicht vor Ort.

B. B. King
Getty Images
B. B. King

Am Sonntag wurde die Autopsie vorgenommen, mit den Ergebnissen ist in den nächsten acht Wochen zu rechnen. Es ist sehr gut möglich, dass sich hier die Familienmitglieder über ihre Anschuldigungen mit der Managerin und dem Assistenten, die B.B. King offenbar sehr nahe standen, um das millionenschwere Erbe streiten wollen.

B. B. King
Getty Images
B. B. King