Im Alter von 89 Jahren soll Blues-Legende B.B. King friedlich eingeschlafen sein, hieß es Mitte Mai. Nun klagt die Familie des Verstorbenen allerdings an, der Musiker sei vergiftet worden! Niemand anderes als seine langjährige Managerin, LaVerne Toney, habe die Tat begangen.

B. B. King
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Die Anwältin der Familie erklärte gegenüber The Wrap, dass es genügend Beweise gebe, um eine Ermittlung in die Wege zu leiten. "Die Kinder meinen, er sei vergiftet worden oder dass die Todesursache auf die Vernachlässigung medizinischer Betreuung durch LaVerne Toney zurückzuführen sei", so die Vertreterin der Familie weiterhin. Der Bericht der Gerichtsmedizin wird erst in einigen Wochen veröffentlicht.

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Schon länger gab es Spannungen zwischen der Managerin und den Kindern des Musikers, die der festen Überzeugung sind, dass LaVerne Toney ihren Vater bestohlen hat und ihm nötige Pflege nicht zukommen ließ. Einen Streit vor Gericht, in dem sie der Managerin die Kontrolle entziehen wollten, hat die Familie einige Monate vor B.B. Kings Tod verloren.

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