"Bridgerton"-Fans fordern ein eigenes Prequel für Violet

"Bridgerton"-Fans fordern ein eigenes Prequel für Violet

- Yasmin Keller
Lesezeit: 3 min

Nach dem Start von Staffel vier von Bridgerton auf Netflix kocht die Diskussion im Netz hoch: Viele Fans wünschen sich jetzt ein eigenes Prequel zur Liebesgeschichte von Violet und Edmund Bridgerton. Auf Threads wird Netflix direkt markiert, dazu heißt es kurz und deutlich: "Wir brauchen ihr Prequel." Auslöser ist Violets zarte, aber zögerliche Romanze mit Lord Anderson, die in den neuen Folgen parallel zur Hauptstory um Benedict (Luke Thompson, 37) und Sophie (Yerin Ha, 30) erzählt wird. Die Handlung spielt erneut im schillernden London der Regency-Ära – und weckt bei Zuschauerinnen und Zuschauern den Wunsch, zu sehen, wie Violet (Ruth Gemmell) und Edmund, die Eltern der "Bridgerton"-Kinder, sich einst gefunden haben.

In den Kommentaren sammeln sich konkrete Ideen. Viele möchten Connie Jenkins-Greig, die im "Queen Charlotte"-Prequel bereits die junge Violet spielte, erneut in dieser Rolle sehen. Für Edmund wird immer wieder Jonah Hauer-King (30) ins Spiel gebracht, der in "Arielle, die Meerjungfrau" Prinz Eric verkörperte. Ein Fan jubelt dazu: "Er wäre der perfekte Edmund." Andere schreiben: "Oh mein Gott, ich wünsche mir dieses Prequel schon so lange!!!" und verweisen darauf, dass Autorin Julia Quinn laut eigener Recherche wohl kein Buch über die tragische Liebesgeschichte plane, während die Hoffnung auf eine Netflix-Umsetzung bleibt. Rückenwind bekommen die Wünsche von Regisseur Tom Verica (61), der gegenüber Deadline von laufenden Gesprächen über weitere Ableger im Serienkosmos berichtet. "Mit 'Queen Charlotte' haben wir diese Erfahrung sehr genossen. Es war ein kleinerer Blick auf eine bestimmte Liebesgeschichte, die sich über diese Episoden erstreckt, und ich denke, wir haben etwas getroffen, worauf die Menschen wirklich reagiert haben", sagte Tom. "Also führen wir Gespräche über einige andere Projekte – hoffentlich werden irgendwann einige Neuigkeiten bekannt gegeben." Konkretes verriet er nicht, stellte aber in Aussicht, dass es um bekannte Figuren gehen solle und versprach etwas "wirklich Unterhaltsames".

Violet ist in der Serie als warmherzige Matriarchin bekannt, deren Ehe mit Edmund sie tief geprägt hat – sein plötzlicher Tod hinterließ eine Lücke, die bis heute in der Familie spürbar ist. In Staffel vier steht sie erneut vor schmerzhaften Erinnerungen, als Francesca (Hannah Dodd, 30) nach dem Tod von John Stirling Trost sucht und Violet ihr eigenes Glück mit Lord Anderson (Daniel Francis) zurückstellt. Ruth Gemmell schilderte die innere Zerrissenheit ihrer Figur in einem ausführlichen Gespräch mit Deadline und machte deutlich, wie sehr Violets Entscheidungen von Verantwortung und Gefühlen für ihre Kinder geprägt sind. Dass Connie bereits als junge Violet zu sehen war, macht für viele den Reiz einer Vorgeschichte zusätzlich aus. Die Frage nach Violets großer Liebesgeschichte bleibt vorerst offen – bis dahin: Alle vier Staffeln von "Bridgerton" sowie "Queen Charlotte" sind bei Netflix verfügbar.

Ruth Gemmell als Lady Violet Bridgerton in "Bridgerton"
Liam Daniel/Netflix
Ruth Gemmell als Lady Violet Bridgerton in "Bridgerton"
Ruth Gemmell als Lady Violet Bridgerton und Daniel Francis als Lord Anderson in "Bridgerton", Staffel 4
Netflix / Liam Daniel
Ruth Gemmell als Lady Violet Bridgerton und Daniel Francis als Lord Anderson in "Bridgerton", Staffel 4
Cast und Team von "Bridgerton" bei der Weltpremiere von Staffel 4 im Palais Brongniart in Paris
Getty Images
Cast und Team von "Bridgerton" bei der Weltpremiere von Staffel 4 im Palais Brongniart in Paris
Was sollte Netflix zuerst liefern: Violets Vergangenheit oder ihre Gegenwartsliebe?