Katie Leung fühlte sich in ihrer "Harry Potter"-Rolle unwohl
Katie Leung blickt mit gemischten Gefühlen auf ihre Zeit als Cho Chang in den Harry Potter-Filmen zurück. Im Gespräch mit Entertainment Weekly verrät die Schauspielerin, dass sie sich in ihrer damaligen Rolle unwohl und unsicher gefühlt habe: "Ich war zu der Zeit so jung, und ich war so leicht durch das zu beeinflussen, was Leute über mich gesagt haben, denn ich wusste nicht, wer ich war." In Staffel vier der Netflix-Serie Bridgerton steht sie wieder im Rampenlicht – diesmal als intrigante Araminta Gun – und spricht nun offen darüber, warum sie zu ihrer frühen Fantasy-Zeit nicht mehr zurückkehren möchte.
Im Gespräch mit Variety erklärte sie: "Ich habe vorher nie geschauspielert und plötzlich stand ich vor 20 Kameras und 100 Leuten, komplett verloren, dabei herauszufinden, wer ich bin." Am "Bridgerton"-Set sei die Situation für sie heute völlig anders: Sie habe einen "sehr gesunden Fokus" auf ihre Arbeit entwickelt und fühle sich dort deutlich wohler. "Ich bin so froh, hier zu sein. Ich würde nicht zu der Zeit [von Harry Potter] zurückgehen. Nicht, weil ich eine schlechte Zeit oder so gehabt hätte, aber es ist einfach schön, wenn man weiß, wer man ist", betont sie.
Dass Katie heute bewusst über Grenzen und Wohlbefinden spricht, hat auch mit ihrer frühen Karriere zu tun. Die Schottin wurde als Teenager durch "Harry Potter" weltweit bekannt und erlebte den plötzlichen Ruhm als enorme Umstellung. In früheren Interviews erzählte sie, wie schwer es war, den öffentlichen Druck so jung auszuhalten. Gleichzeitig versuchte sie, den Alltag zwischen Set, Schule und Aufmerksamkeit zu meistern. Online wurde sie zudem mit rassistischen Anfeindungen konfrontiert, nachdem sie aus Neugier ihren Namen gegoogelt hatte. Persönliche Themen wie diese greift die Schauspielerin immer wieder auf, wenn sie über ihren Weg spricht.









