Hulk Hogan (62) kämpft derzeit vor Gericht gegen die Internetplattform "Gawker", weil die Macher ein heimlich gedrehtes Sex-Video verbreitet haben sollen. Der Ex-Wrestler fordert im Prozess einen Schadensersatz von 100 Millionen Dollar und hat deshalb vor Gericht jetzt darüber ausgepackt, wie es ihm nach der Verbreitung des Schmuddel-Films ergangen ist.

Hulk Hogan
GVK/Bauer-Griffin/GC Images
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Das Video, um das sich alles dreht, ist ein rund 30-minütiges Filmchen, das vermutlich bereits aus dem Jahr 2007 stammt. Besonders pikant: Hulk Hogan hat darin Sex mit Heather Clem, der damaligen Frau seines ehemaligen besten Freundes und Radio-DJs "Bubba the Love Sponge". Angeblich wurde das Sex-Tape ohne das Wissen und Einverständnis des Stars aufgenommen. 2012 erschien dann eine gekürzte Fassung davon auf der Internetplattform "Gawker" und brachte extrem gute Clickzahlen ein. 2,5 Millionen Menschen sollen das 41-sekündige Video innerhalb der ersten sechs Monate nach der Veröffentlichung angesehen haben, wie Hogans Anwalt Shane Vogt in seinem Eingangs-Plädoyer erläutert. Hogan sei das alles extrem peinlich. Er fühle sich "gedemütigt" und "blamiert", so die Aussage des Ex-Sportlers. „Es gibt noch eine private Seite seines Lebens, die an sehr wenigen, aber sehr wichtigen Orten existiert“, ermahnte Hogans Anwalt vor Gericht.

Hulk Hogan
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Doch nicht nur die Tatsache, dass er beim Sex gefilmt wurde, dürfte dem 62-Jährigen heute peinlich sein. Im Rahmen der Ermittlungen tauchten auch Tonaufnahmen auf, die eine rassistische Hasstirade Hogans wiedergeben. Daraufhin distanzierte sich der Wrestling-Verband WWE von seiner einstigen Ikone. Dieser Image-Schaden dürfte deutlich schwerwiegender sein, als die Blamage, die das Sex-Tape mit sich gebracht hat.

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