Roman Polanski (83) wird vorgeworfen, im Jahr 1977 die damals 13-jährige Samantha Geimer vergewaltigt zu haben. Seit 40 Jahren lebt der französisch-polnische Regisseur in Frankreich, um einer Verhandlung in den USA aus dem Weg zu gehen. Zuletzt platzte ein juristischer Deal von angeblich nur 48 Tagen verkürzter Haft. Sein Anwalt stellte daraufhin einen Antrag auf Verfahrenseinstellung, doch das Gericht winkte ab: Der Missbrauchs-Prozess wird fortgesetzt!

Der Verteidiger Harland Braun sei laut TMZ der Meinung, dass Roman seine Strafe bereits abgesessen habe. Vor acht Jahren wurde der 83-Jährige bei der Einreise in die Schweiz verhaftet. 334 Tage stand er unter Hausarrest. Er kam jedoch frei, da das US-Gericht die Justiz in der Schweiz mit seinem Auslieferungsgesuch nicht überzeugen konnte. Außerdem hatte der FIimemacher vor 40 Jahren 45 Tage in Haft verbracht. Nach Angaben von TMZ reiche diese Argumentation dem Gericht in Los Angeles aber nicht aus, um die Einstellung des Verfahrens zu rechtfertigen.

Zur Erinnerung: Roman hat sich selbst für seine Tat für schuldig bekannt. Er habe Samantha im Haus von Hollywood-Star Jack Nicholson (79) unter Drogen gesetzt, um mit ihr Sex zu haben. Nach 45 Tagen in psychiatrischer Behandlung floh er 1977 kurz vor Prozessbeginn nach Europa und ist seitdem nicht mehr in die USA zurückgekehrt. Der L.A. County Superior Court hatte ursprünglich 50 Jahre Haft für ihn vorgesehen.

Roman Polanski bei einer Gerichtsverhandlung im Februar 2015 in KrakauGetty Images
Roman Polanski bei einer Gerichtsverhandlung im Februar 2015 in Krakau
Roman Polanski bei der "Yves Saint Laurent"-Premiere in CannesWENN
Roman Polanski bei der "Yves Saint Laurent"-Premiere in Cannes
Roman Polanski im August 2016 in FrankreichGetty Images
Roman Polanski im August 2016 in Frankreich


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