Baby Charlie wurde nicht einmal ein Jahr alt. Ende Juli verstarb er in einem Hospiz an einer seltenen Muskelkrankheit. Die Ärzte hatten zuvor die Hoffnung für das Kind aufgegeben und eine Therapie verweigert, wogegen die Eltern medienwirksam klagten. Der Kampf ist aber auch nach Charlies Tod nicht vorbei: Jetzt will das Paar anderen Müttern und Vätern helfen!

"In den nächsten Wochen werden wir die Charlie Gard Foundation gründen", gaben Connie Yates und Chris Gard auf Facebook bekannt. Weiter schreiben sie in dem Post: "Es ist eine Stiftung, die andere Kindern mit seltenen Kinderkrankheiten unterstützen soll." Die Aufgabe von Charlies Eltern sei dabei vor allem der Austausch der Erfahrungen und die Weitergabe von Know-how. Nur Geld für Wissenschaft und Forschung zu sammeln – das wäre ihnen zu wenig. Die trauernden Eltern wollen anderen Betroffene helfen und eine zentrale Stelle für Informationen sein, wenn es um lebensrettende Entscheidungen für ihre Kinder ginge.

Für Charlies Hinterbliebene ist die Stiftung ein kleiner Trost und ein Zeichen der Hoffnung: "So wollen wir das Leben unseres kleinen Kämpfers ehren, während er anderen kranken Kindern und ihren Familien hilft!" Die Spenden, die noch zu Lebzeiten ihres Sohnes gesammelt wurden, um den Kampf vor Gericht zu finanzieren, wollen Connie und Chris nun in die Stiftung fließen lassen.

Connie Yates und Chris Gard mit Baby CharlieTwitter / R.I.P. little fighter
Connie Yates und Chris Gard mit Baby Charlie
Connie Yates und Chris Gard, die Eltern von Baby Charlie GardCHRIS J RATCLIFFE/AFP/Getty Image
Connie Yates und Chris Gard, die Eltern von Baby Charlie Gard
Chris Gard und Connie Yates vor dem Gericht in LondonCHRIS J RATCLIFFE/AFP/Getty Images
Chris Gard und Connie Yates vor dem Gericht in London


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