Britney Spears droht Führerscheinverlust nach Alkoholfahrt

Britney Spears droht Führerscheinverlust nach Alkoholfahrt

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min

Britney Spears (44) droht nach ihrer jüngsten Festnahme richtig Ärger. Die Sängerin wurde Anfang März in Ventura County in Kalifornien wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer gestoppt, nachdem Beamte beobachtet hatten, wie sie "zwischen den Spuren hin und her fuhr" und zu schnell unterwegs war. Wie der Strafverteidiger Christopher Chaney jetzt gegenüber dem US-Portal OK! erklärte, könnte der Popstar nach dem Vorfall sogar seinen Führerschein verlieren. Neben einem möglichen Entzug oder einer Einschränkung der Fahrerlaubnis stehen laut dem Rechtsexperten zudem Geldstrafen, spezielle DUI-Schulungen für Personen, die wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss oder Drogen verurteilt wurden, sowie eine Bewährungsstrafe im Raum.

Nachdem die Polizisten die Sängerin gestoppt hatten, wurde sie laut Polizeibericht sofort in ein Krankenhaus gebracht, um ihren Blutalkoholwert bestimmen zu lassen. Das Ergebnis: 0,6 Promille. Damit liegt sie zwar unter der in Kalifornien geltenden Grenze von 0,8, dennoch wurde sie im Anschluss gegen 3:02 Uhr morgens offiziell registriert und erst rund drei Stunden später wieder entlassen. In ihrem Wagen entdeckten die Beamten zudem eine bislang nicht identifizierte Substanz. Die Staatsanwaltschaft prüft nun die Polizeiberichte und die Alkoholtestergebnisse, um zu entscheiden, ob und welche Anklagepunkte gegen Britney erhoben werden. Parallel dazu läuft beim kalifornischen Verkehrsamt bereits ein eigenes Verfahren, das unabhängig vom Strafprozess ebenfalls zu einem Führerscheinentzug führen kann.

Für Britney, die seit dem Ende ihrer langjährigen Vormundschaft im Jahr 2021 wieder vollständig selbst über ihr Leben und ihre Finanzen bestimmt, steht laut Christopher Chaney aktuell jedoch nicht im Raum, erneut entmündigt zu werden. "Eine einzelne DUI-Festnahme beeinträchtigt für sich genommen nicht automatisch Spears' Fähigkeit, ihre persönlichen oder finanziellen Angelegenheiten zu regeln", betonte der Anwalt im Gespräch mit OK!. Für eine neue Vormundschaft wären demnach konkrete Belege nötig, dass die Musikerin ihr Leben aufgrund einer geistigen oder körperlichen Einschränkung nicht mehr eigenständig organisieren kann. Der jetzige Fall werde deshalb ganz normal im Strafsystem behandelt – könnte aber, so der Experte, in einem möglichen zukünftigen Verfahren als Teil ihrer Vorgeschichte erwähnt werden. Der erste Gerichtstermin wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss ist für den 4. Mai angesetzt.

Britney Spears, Popstar
Instagram / britneyspears
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Britney Spears im Dezember 2024
Instagram / britneyspears
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Welche Strafe wäre in diesem Fall angemessen?