Glaubt Ruth Gemmell an ein Happy End für Violet Bridgerton?
Ruth Gemmell hat sich in einem ausführlichen Interview mit Deadline über die emotional aufgeladenen Ereignisse der vierten Bridgerton-Staffel geäußert und dabei Einblicke in die innere Zerrissenheit ihrer Figur Violet Bridgerton gegeben. In den letzten vier Episoden der am 26. Februar veröffentlichten Staffel erlebt die Bridgerton-Matriarchin zwar zunächst das Glück einer baldigen Verlobung mit Lord Anderson, gespielt von Daniel Francis, doch der plötzliche Tod von John Stirling wirft alle Pläne über den Haufen. "Ich glaube, sie hat sich wirklich darauf eingelassen, und dann hat Johns Tod sie völlig aus der Bahn geworfen", erklärt Ruth gegenüber der Fachzeitschrift. Als ihre Tochter Francesca, dargestellt von Hannah Dodd (30), in tiefem Schmerz versinkt, trifft Violet eine schwerwiegende Entscheidung: Sie bittet Lord Anderson, die Bekanntgabe ihrer Verbindung zu verschieben und ihr eigenes Glück hintenanzustellen.
Diese Bitte stößt bei Lord Anderson jedoch auf wenig Verständnis. Er möchte endlich ein echtes Leben mit Violet führen und ist nicht länger bereit, ihre Beziehung im Verborgenen zu halten. "Ich glaube, sie hat unterschätzt, was er davon wollte", analysiert Ruth die Situation ihrer Figur, für die sich viele Fans ein Prequel wünschen. Violet selbst kehrt zu einem Schuldgefühl zurück, weil sie sich überhaupt erst auf diese Romanze eingelassen hat, während ihre Kinder sie brauchen. "Ich denke, vor allem werden ihre Kinder immer an erster Stelle stehen", stellt die Schauspielerin klar. Zusätzlich zu Francescas Trauer muss Violet sich auch noch mit der stürmischen Romanze ihres Sohnes Benedict, gespielt von Luke Thompson (37), und Sophie Baek auseinandersetzen – eine Verbindung, die Benedict möglicherweise ins gesellschaftliche Abseits drängen könnte.
In der vierten Staffel wurde Violet mehrfach mit dem Verlust ihres verstorbenen Ehemanns Edmund konfrontiert. Besonders schmerzhaft war dabei ein Moment, in dem Francesca ihrer Mutter vorwirft, ihre Situationen seien nicht vergleichbar – schließlich hatte Violet viele glückliche Jahre mit Edmund und acht Kinder mit ihm. "Ich glaube, sie ist ziemlich beschämt. Sie ist traurig, weil sie nicht weiß, wie sie ihre Tochter erreichen und ihr helfen kann", beschreibt Ruth die Szene mit Hannah Dodd. Trotz all dieser Turbulenzen bleibt die Schauspielerin hoffnungsvoll für die Zukunft der Serie: "Ich hoffe, dass eines Tages jedes einzelne Kind und deren Partner und Kinder alle zusammen in einem Raum sein werden. Ich hoffe, das passiert."








