Das Schicksal vom britischen Baby Charlie Gard ging in den letzten Wochen um die Welt. Monatelang kämpften seine Eltern vor Gericht um das Schicksal des Säuglings. Sogar US-Präsident Donald Trump (71) schaltete sich ein. Doch leider hat er den Kampf verloren – Charlie ist mit elf Monaten verstorben!

Den tragischen Tod des kleinen Charlies bestätigten seine trauernden Eltern Connie Yates und Chris Gard laut The Guardian vor wenigen Stunden. In einem Statement der Eltern hieß es: "Unser hübscher kleiner Junge ist von uns gegangen, wir sind so stolz auf dich, Charlie." Ihr Sohn litt seit seiner Geburt an einer schweren genetischen Erkrankung, die sein Gehirn und seine Muskeln stark in Mitleidenschaft zog. Künstliche Beatmung und epileptische Anfälle gehörten zum Alltag des kleinen Charlie dazu. Gegen den Wunsch der Eltern starb der Junge aber nicht zu Hause, sondern in einem Hospiz, das zum Schutz der Familie allerdings geheim gehalten wurde.

Vor Gericht wollte das Paar bis zum Schluss erwirken, dass ihr Baby für eine experimentelle Behandlung in die USA eingeflogen wird. Sogar Donald Trump bat dem Paar seine vollste Unterstützung via Twitter an. Und auch der Papst (80) persönlich wollte den Eltern eine Behandlung in der Vatikanstadt ermöglichen.Nach der langen juristischen Auseinandersetzung hatten Connie und Chris am Ende eingelenkt und ihren Sohn in Frieden sterben lassen. Eine weitere Behandlung wäre zu diesem Zeitpunkt leider zu spät gekommen.

Connie Yates und Chris Gard vor dem Obersten Gerichtshof in LondonREX/Shutterstock / ActionPress
Connie Yates und Chris Gard vor dem Obersten Gerichtshof in London
Donald Trump, US-PräsidentChip Somodevilla / Getty Images
Donald Trump, US-Präsident
Chris Gard und Connie Yates vor dem Gericht in LondonCHRIS J RATCLIFFE/AFP/Getty Images
Chris Gard und Connie Yates vor dem Gericht in London


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